Ausstellung und Stolpersteine

    Die Stadt erinnert zusammen mit den Öhringer Kirchengemeinden mit einer Ausstellung und der Verlegung von Stolpersteinen an die ehemaligen jüdischen Mitbürger, die von den Nationalsozialisten ausgegrenzt, entwürdigt, deportiert und ermordet wurden.Der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Öhringen ist die Ausstellung gewidmet, die am Donnerstagabend, 17. November, im Treppenhaus des Öhringer Schlosses eröffnet wird. Zuvor wird Walter Meister vom Arbeitskreis Zeitgeschichte der Volkshochschule um 19 Uhr in einem Vortrag im Blauen Saal des Schlosses ein Bild vom Leben der Öhringer Juden zwischen den Weltkriegen geben. Die Ausstellung kann ab Freitag, 18. November, bis 9. Dezember, zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden. Der Kölner Künstler Gunter Demnig, Erfinder des Projekts Stolpersteine, wird am Montag, 21. November, 21 Stolpersteine vor Häusern in der Innenstadt verlegen, in denen einst jüdische Mitbürger gelebt haben, die der Mordmaschinerie der Nazis zum Opfer fielen. Beginn ist um 13.30 vor dem Haus Marktstraße 21. Gegen 16 Uhr ist ein gemeinsamer Abschluss im Treppenaufgang des Schlosses. Um 19.30 Uhr wird Demnig im Ratssaal des Alten Rathauses seinen künstlerischen Werdegang und die bisherige Entwicklung des Projekts Stolpersteine vorstellen. Die Bevölkerung ist zu Ausstellungseröffnung, Verlegung der Stolpersteine und der Präsentation von Gunter Demnig eingeladen.

    14.11.2011