- Artikel
- 0 Kommentare
- Versenden
Fürs Leben gemacht
Gestaltungsmöglichkeiten
Durch die Kombination verschiedener Farben, Designs und Strukturen, durch Einlegearbeiten, Fries- oder Spiegelverlegungen ist individuelles Boden-Design möglich sowie Gestaltungen, die perfekt auf die Inneneinrichtung abgestimmt werden können: von klassisch marmoriert über puristisch einfarbig bis hin zu extravagant gemustert. Linoleum hat eben viele Gesichter. Mittels farblicher Akzente lassen sich auch ganz praktische Funktionen umsetzen: etwa farblich gestaltete Wegführungen, farbliche Abgrenzung einzelner Funktionsbereiche oder wiederkehrende Muster und Symbole zur Orientierungshilfe.
Nützliche Eigenschaften
Das großflächige und nahtlose Verkleben von Linoleumböden übernehmen qualifizierte Fachleute wie Maler, Raumausstatter oder Estrichverleger. Wurde Linoleum früher regelmäßig gebohnert, um die Oberfläche vor Verschmutzung und Schäden zu schützen, wird heute im Rahmen der Herstellung oder nach dem Verlegen eine Schutzschicht auf die Oberfläche aufgetragen, die den Belag und seine Farben dauerhaft bewahren. Hauptvorteil eines Linoleumbodens ist seine Widerstandsfähigkeit gegen mechanische und chemische Beanspruchungen. Druckstellen bilden sich in der Regel fast vollständig zurück. Außerdem ist das Material antistatisch, leicht fungizid und bakteriostatisch, es hemmt also das Bakterien-Wachstum. Zahlreiche Säuren und Chemikalien können dem Bodenbelag nichts anhaben. red
Hintergrund
Geschichte
Linoleum ist ein von dem englischen Chemiker Frederick Walton 1860 entwickeltes Material. Der Name setzt sich zusammen aus den lateinischen Begriffen linum ‚Lein‘ und oleum ‚Öl‘ und verweist auf das Leinöl, das neben Korkmehl und Jutegewebe der wichtigste Grundstoff für das Linoleum ist. Nachdem sich Linoleum in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als elastischer Bodenbelag durchgesetzt hatte, brach der Markt mit der Einführung von Bodenbelägen aus PVC in den 1960er Jahren zusammen und erholte sich erst ab Mitte der 1980er Jahre wieder. Heute gibt es weltweit nur eine Handvoll Produzenten. Größter Absatzmarkt ist Deutschland. Marktführer ist die Schweizer Forbo AG. red




