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Strahlend lächeln
Die pofessionelle Zahnreinigung, kurz PZR, ist grundsätzlich für jeden
Die Zahnreinigung mit Air-Flow wird zum Beispiel bei Verfärbungen von Kaffee, Tee, Rotwein oder Rauchen angewendet. Foto: Prodente
Peter J Kierzkowski (proDente e.V.)
Erwachsenen sinnvoll. Sie ist fast schmerzfrei, und am Ende bleibt das gute Gefühl, wenn man mit der Zunge über die glatt-polierten, sauberen Zähne fährt.Bei einer PZR reinigt eine Prophylaxe-Fachkraft in der Zahnarztpraxis die Zähne von allen harten und weichen Belägen. Auch Verfärbungen, die auf den Zähnen haften, wie Kaffee- und Tee-Beläge werden mit erfasst. Nach der Politur, am Ende einer PZR, erhalten die Zähne wieder ihre natürliche, ursprüngliche Zahnfarbe. Was man mit bloßem Auge nicht sieht: Viele schädliche Bakterien, die vorwiegend in den weichen Belägen vorhanden sind, werden ebenfalls gründlich entfernt. So entsteht der eigentliche Vorsorge-Effekt: Karies und Parodontitis – beides von bestimmten Bakterien verursachte Erkrankungen – haben wenig Chancen. Natürlich reicht eine einmalige Professionelle Zahnreinigung nicht aus. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass eine PZR, abhängig vom individuellen Erkrankungsrisiko regelmäßig durchgeführt, eine ideale Ergänzung zur häuslichen Mundhygiene ist. Je nach individueller Situation muss der Zahnarzt die notwendigen Zeitabstände mit dem Patienten abstimmen.
Kosten
Für Kinder und Jugendliche werden individuelle Prophylaxeleistungen von sechs bis einschließlich 17 Jahren angeboten, die von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Erwachsene müssen für eine Zahnreinigung selbst aufkommen. Die Kosten sind abhängig vom Umfang und Zeitaufwand. Eine Investition, die sich im Interesse der Lebensqualität lohnt, und auf Dauer noch Geld spart. Denn: Von Karies zerstörte Zähne müssen meist aufwendig durch Füllungen oder sogar Zahnersatz behandelt werden. Wer gerade neuen Zahnersatz bekommen hat – vielleicht gar in Form von Implantaten – hat möglicherweise bereits tief in die Tasche greifen müssen. Wichtig ist jetzt, den Status Quo mit gründlicher Zahn- und Zahnersatzpflege möglichst lange zu erhalten. Gerade die Pflege von Implantaten oder die Reinigung zum Beispiel unter Brücken fällt vielen zu Hause schwer. Die Prophylaxe-Fachkraft erklärt bei der PZR die Reinigung von schwer zugänglichen Stellen mit Zahnseide, Floss und Zahnzwischenraumbürstchen. Sie hilft, diese Stellen dauerhaft sauber zu halten.
Nicht nur die eigenen Zähne, auch eine Zahnprothese muss regelmäßig gereinigt werden. Auf Voll- oder Teilprothesen bilden sich immer wieder Beläge, die Bakterien enthalten. Die Zahnprothese sollte daher nach Möglichkeit nach jedem Essen herausgenommen und gereinigt werden. Reinigt man die Prothese nur im Mund, erwischt man die Beläge an der Prothesenunterseite nicht. Auf Dauer entstehen so Entzündungen und Mundgeruch.
Spezialbürste
Für die Reinigung empfiehlt sich eine spezielle Bürste. Zahncremes mit groben Putzkörpern sind nicht geeignet, sie könnten den Kunststoff zerkratzen. Besser sind spezieller Reinigungsschaum oder eine flüssige Handseife. Ebenso sind Reinigungsbäder zu empfehlen, zusätzlich sollte immer auch eine mechanische Reinigung mit der Bürste erfolgen. Tipps für die Prothesenreinigung geben zahnmedizinische Prophylaxe-Assistentinnen sowie der Zahnarzt. red
Nähere Infos
www.prodente.de
27. Dezember 2012
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