Wintereinbruch führt zu Unfällen

    Karlsruhe -

    Der erste Wintereinbruch dieses Jahres hat in den Nachtstunden zum Dienstag sowie im morgendlichen Berufsverkehr im Stadt- und Landkreis Karlsruhe zu rund 30 Verkehrsunfällen geführt. Dabei wurden fünf Verkehrsteilnehmer leicht verletzt; ansonsten blieb es glücklicherweise bei Blechschäden. Zumeist handelte es sich dabei um Rutscher, Abkommen von der Fahrbahn und Auffahrunfälle.

    Der schwerste Unfall ereignete sich gegen 6.50 Uhr auf der Landesstraße 623 zwischen Langensteinbach und dem Autobahnanschluss Karlsbad, als eine Autofahrerin sich mit ihrem Wagen überschlug. Zum Glück erlitt die Frau lediglich leichtere Blessuren. Da hier in unmittelbarer Folge auch ein Lkw mit Auflieger im Graben landete und sich dessen Bergung schwierig gestaltete, war eine Vollsperrung erforderlich.

    Durch einen Unfall auf der nordwärts führenden Autobahn A5 staute sich der Verkehr zeitweise über 14 Kilometer in Richtung Karlsruhe zurück.

    Obwohl die Streudienste je nach örtlichem Einsetzen des Schneefalles zum Teil bereits seit Montagabend im Einsatz waren, kamen die Autofahrer im morgendlichen Berufsverkehr rund um Karlsruhe wie auch in der Fächerstadt selbst nur langsam voran.

    Hintergrund hierfür war neben glatten Fahrbahnen die langsame und vorsichtige Fahrweise der Verkehrsteilnehmer, die sich offensichtlich noch auf die winterlichen Verhältnisse einstellen müssen.
     



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