Opfer der Messerattacke von Bretten gestorben

    Bretten -

    Am Freitag gegen 20.15 Uhr starb die 23-jährige Frau aus Bretten, die bei einer Messerattacke schwer verletzt worden war, in einem Karlsruher Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen.

    Die junge Frau war wie berichtet am Samstag, 19. Januar, Opfer einer massiven Messerattacke geworden, wobei sie auch ihr ungeborenes Kind verloren und  lebensgefährlich verletzt worden war. Die Fahndung nach dem unter dringendem Tatverdacht stehenden Ex-Freund laufen weiterhin auf Hochtouren.

    Tathergang weiter unklar

    Nach bisherigen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei fand eine Zeugin die schwerverletzte Frau am vergangenen Samstag gegen 7.25 Uhr im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses im Brettener Wohngebiet „Hausertal“ und alarmierte die Polizei.

    Nach der Erstversorgung durch ein Rettungsteam und Einlieferung in ein Krankenhaus wurden bei dem Opfer mehrere Messerstiche im Oberkörperbereich festgestellt. Diese Verletzungen sollen nach ersten Erkenntnissen zu einer Sauerstoffunterversorgung und letztlich auch zum Tod des Ungeborenen Kindes des Frau geführt haben. Nach der Einlieferung in ein Krankenhaus musste das ungeborene Kind mittels Notkaiserschnitt entbunden werden. Allerdings konnten die Ärzte das Leben des Babys nicht mehr retten

    Mutmaßliche Tatwaffe war offenbar ein größeres Küchenmesser, das die Ermittlungsbehörden sicherstellen konnten. Während der genaue Tathergang weiterhin unklar ist, könnte das mögliche Motiv in Beziehungsstreitigkeiten des Paares zu suchen sein.



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