Brand führt wohl zu Lösung eines fünf Jahre alten Vermisstenfalls

Von dpa

Buchen Am Dienstag hat die Polizei Leichenteile in einer abgebrannten Gaststätte in Götzingen bei Buchen gefunden. Ein 54-Jähriger hat gestanden, den Mann getötet zu haben. Noch steht nicht zweifelsfrei fest, ob es sich bei dem Toten um Wolfgang S. handelt, der seit Anfang 2013 als vermisst gilt.

Blaulicht
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Bei dem Brand einer Gaststätte in Götzingen bei Buchen ist vermutlich die Leiche eines Mannes verbrannt, der schon seit fünf Jahren als vermisst galt. Die Polizei hat inzwischen einen 54-Jährigen festgenommen, der den Informationen zufolge bereits gestanden hat, den vermissten Mann getötet und den Leichnam anschließend versteckt zu haben.

Seit der Vermisstenmeldung im Februar 2013 fehlte von dem damals 56-Jährigen jede Spur. Zum Verhältnis der Männer zueinander und zum Motiv der Tat sagt die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nichts.

Gerichtsmediziner untersuchen Leichenteile

Nach dem Brand der Gaststätte am 13. Januar ergaben sich laut Polizei Hinweise darauf, dass der 56-Jährige möglicherweise nicht mehr am Leben ist und sein Leichnam seit seinem Verschwinden in einem Nebengebäude der Gaststätte versteckt worden sein könnte. Leichenteile, die im Brandschutt gefunden wurden, werden von der Gerichtsmedizin untersucht. Ob es sich um die sterblichen Überreste des vermissten Mannes handelt, konnte zunächst von der Polizei noch nicht zweifelsfrei gesagt werden.

Auch die Ursache des Brandes war laut Polizei zunächst unklar. Die Kriminalpolizei Heilbronn arbeitet an der Aufklärung der weiteren Umstände der Tat.