Serieneinbrecher ermittelt - Zwei Tatverdächtige in U-Haft

    Bretten -

    Eine seit Anfang November andauernde Serie von Wohnungs- und Firmeneinbrüchen im Raum Bretten ist offenbar aufgeklärt. Zwei aus dem Kosovo stammende Männer im Alter von 33 und 43 Jahren sitzen seit vergangener Woche in Untersuchungshaft, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Dienstag mit.

    Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler war der jüngere der beiden Täter mit Beginn der dunklen Jahreszeit offenbar gezielt zur Begehung von Einbrüchen nach Bretten gereist. Dort fand der illegal eingereiste Mann offenbar Unterschlupf bei seinem 43-jährigen Komplizen.

    Diebstähle „auf Bestellung“

    Die beiden Männer stehen in dringendem Verdacht, seit Anfang November in einer Vielzahl von Fällen - hauptsächlich nach Einbruch der Dunkelheit - bei Wohnungseinbrüchen vorwiegend Schmuck und Bargeld erbeutet zu haben. Zum Teil sollen „auf Bestellung“ auch Notebooks und weitere elektronische Geräte entwendet worden sein.

    Die Täter hatten bei ihren Einbrüchen die Abwesenheit der Wohnungsinhaber ausgenutzt. In die Objekte, meist Einfamilienhäuser in Ortsrandlage, gelangten die Männer, nachdem sie Terrassentüren oder Fenster aufgehebelt hatten.

    Schmuck und Armbanduhren sichergestellt

    Eine nach der Festnahme der beiden Tatverdächtigen durchgeführte Wohnungsdurchsuchung führte zum Auffinden großer Mengen Schmuck und Armbanduhren. Zwei der Uhren konnten einem in Walzbachtal-Jöhlingen begangenen Einbruch zugeordnet werden.

    Auf die Polizisten wartet nun jede Menge Arbeit: Sie müssen das sichergestellte Diebesgutes den verschiedenen Taten zuordnen. Zu diesem Zweck werden die Ermittler die Gegenstände fotografieren und sich in den kommenden Wochen mit den in Frage kommenden Einbruchsopfern in Verbindung setzen.

    Sowohl die exakte Zahl der Fälle als auch die insgesamt entstandene Schadenshöhe lässt sich derzeit noch nicht zuverlässig beziffern; diese dürfte aber mit Sicherheit im oberen fünfstelligen Bereich anzusiedeln sein, heißt es in der Pressemitteilung. red



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