Unfälle durch glatte Straßen

Von Janna Wolf, dpa

Hohenlohe 

Auch in den nächsten Tagen ist im Südwesten mit eisigen Temperaturen zu rechnen. Im Hohenlohekreis kam es am Montag wegen Glatteis zu mehreren Unfällen.

 

Öhringen im Winter. Die kalten Temperaturen sorgen für schöne Ansichten, aber auch für glatte Straßen. Foto: Tscherwitschke   Foto: Tscherwitschke, Yvonne

Teilweise spiegelglatt war es am Montag auf den Straßen bei Mulfingen und Ingelfingen. Zwischen Hohebach und Stachenhausen war auf der glatten Bundesstraße 19 bereits gegen 10 Uhr ein bislang unbekannter Autofahrer von der Fahrbahn abgekommen und mit seinem Auto gegen die Leitplanken geprallt. Ohne sich um den Sachschaden von mehreren hundert Euro zu kümmern, fuhr der Unfallverursacher weiter.

Gegen 10.30 Uhr verlor der Fahrer eines Sattelschleppers auf der gleichen Strecke in einer lang gezogenen Rechtskurve die Kontrolle über sein Lkw-Gespann. Dieses rutschte nach links von der Straße weg und streifte etwa 30 Meter die dortige Böschung entlang. Die Zugmaschine des 59-Jährigen wurde dabei schwer beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Auch an mehreren Leittafeln und -pfosten entstand erheblicher Sachschaden, der sich insgesamt auf über 30.000 Euro belaufen dürfte.

Rettungswagen gerät ins Rutschen

Nur eine halbe Stunde später musste eine junge Verkehrsteilnehmerin den winterlichen Straßenverhältnissen Tribut zollen. Die 19-jährige DRK-Mitarbeiterin befuhr mit einem Einsatzfahrzeug die Kreisstraße von Hohebach in Richtung Weldingsfelden, als der Ford Transit auf schneeglatter Fahrbahn ins Rutschen geriet. Der Rettungswagen kam nach links von der Straße ab und prallte gegen die Leitplanken. Sachschaden: etwa 5.000 Euro.

Am späten Nachmittag, gegen 16.45 Uhr, alarmierte ein weiterer Autofahrer die Polizei. Der 20-Jährige war mit seinem Toyota auf der Landesstraße bei Mulfingen auf eisglatter Fahrbahn von der Straße gekommen und gegen eine Hecke gestoßen. Der Sachschaden blieb bei etwa 500 Euro vergleichsweise gering. Bei der Anfahrt der Unfallstelle durch eine Polizeistreife, kam sogar der Streifenwagen kurzzeitig ins Schlittern, konnte aber wieder unter Kontrolle gebracht werden. Weitere Fahrzeuge waren auf der festgefahrenen und angefrorenen Schneedecke der Landesstraße ins Rutschen geraten. Dabei gab es weder Verletzte noch Sachschäden. Die Gefahrenstelle wurde zunächst abgesichert und kurze Zeit später abgestreut.

Es bleibt kalt

Wie der Deutsche Wetterdienst am Dienstag mitteilte, bleibt das Wetter in den nächsten Tagen zwar trocken und sonnig, aber auch sehr kalt. Dies betreffe vor allem das Bergland. Hier liegen die Temperaturen auch tagsüber unter dem Nullpunkt. Zudem könne es in der Nacht bis zu minus 15 Grad kalt werden. Zum Ende der Woche hin soll es wärmer werden, allerdings auch vermehrt regnen oder schneien.

Ein Sprecher des Wetterdienstes warnte daher auch weiterhin vor Glatteis auf den Straßen.

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