Kinder legen in Heilbronn Steine auf Bahngleise

Heilbronn 

In Lebensgefahr brachten sich am Montagnachmittag drei Kinder im Alter zwischen 5 und 8 Jahren, als sie beim DB-Haltepunkt Heilbronn-Sülmertor Steine und andere Gegenstände auf die Bahngleise legten. Diese wurden von einem durchfahrenden Regionalexpress mit Fahrziel Mannheim überfahren.

Der Vorfall ereignete sich im Gleisbereich des DB-Haltepunktes Heilbronn-Sülmertor. Foto: ArchivVeigel
Kinder hatten Glück

Die Geschwindigkeit für durchfahrende Züge am Sülmertor beträgt nach Angaben eines Polizeisprechers 100 Stundenkilometer. Nur mit viel Glück wurden die Kinder, die in unmittelbarer Nähe das Überfahren der Hindernisse beobachteten, nicht von umherfliegenden Steinsplittern getroffen und blieben unverletzt.

Gerade noch rechtzeitig konnte das Trio von Beamten der Bundespolizei Heilbronn davon abgehalten werden, ein weiteres Mal Steine aufzulegen. Die Kinder wurden anschließend ihren Eltern übergeben.

Lebensgefahr im Gleisbereich

"Bahnanlagen sind keine Spielplätze", warnt Dieter Natterer von der Bundespolizei Heilbronn. Der Aufenthalt im Gleisbereich sei lebensgefährlich. Das Bereiten von Hindernissen auf Gleisen berge für Beteiligte und Unbeteiligte erhebliche Gefahren und könne zudem auch strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. red