Gehäuteter Hund war wohl ein Fuchs

Von unserer Redaktion

Lauffen Die Polizei korrigierte ihre Aussage, dass es sich bei dem gefundenen Kadaver um einen Hund handelt. Ein Pathologe fand anhand von Fotos heraus, dass es wohl ein Fuchs war, der in einem Naturschutzgebiet gehäutet wurde.

Rotfuchs
Ein Rotfuchs (Vulpes vulpes) läuft in einem Wildpark durch sein Gehege. Foto: Alexander Heinl/Archiv

Bei dem angeblich gehäuteten Hund, den eine Spaziergängerin gestern bei Lauffen gefunden hatte, handelt es sich wahrscheinlich um einen Fuchs. Das stellte die Polizei heute richtig. Ein Polizeisprecher erklärte, dass die Beamten Fotos des Tierkadavers an Experten des Veterinäramts geschickt hatten. Ein Pathologe konnte anhand von Fotos des Gebisses ausschließen, dass es sich bei dem Kadaver um einen Haushund handelt.

"Kein Psychopath unterwegs"

"Es ist kein Psychopath unterwegs", gab die Polizei auf Facebook Entwarnung. Sie schließe jedoch nach wie vor Jagdwilderei und den Verdacht eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz nicht aus. Warum das Fell fehlte und warum am Kadaver Sägespäne hafteten ist weiterhin unklar. 

Der Polizeisprecher begründete die Falschmeldung damit, dass die anwesenden Polizeibeamten davon ausgingen, dass es sich um einen Hund handelte: "Das hat genauso ausgesehen, der war ja ohne Fell." Die Untersuchung von einem Experten habe eben gedauert, begründete er.