Auseinandersetzung im Zug

Heilbronn 

Aufgrund eines Hundes ist es offenbar am Sonntagmittag gegen 12:45 Uhr im Regionalexpress zwischen Würzburg und Heilbronn zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen, die anschließend in einer Bedrohung endete.

Grund für die Auseinandersetzung zwischen dem 26-jährigen offensichtlich alkoholisierten Hundebesitzer und einem 56-jährigen Mitreisenden war nach bisherigem Ermittlungsstand der offenbar frei im Zug herumlaufende Hund, der am Bein des 56-jährigen Mannes schnüffelte. Im Verlauf der verbalen Streitigkeit beleidigte der 26-jährige deutsche Staatsangehörige den Mitreisenden und bedrohte ihn mittels eines Taschenmessers, das er im geschlossenen Zustand aus seiner Hosentasche zog.

Der 56-jährige, ebenfalls deutsche Staatsangehörige, holte anschließend sein Tierabwehrspray aus der Tasche ohne es jedoch zu benutzen und verließ das Abteil. Mehrere Reisende hielten den Hundebesitzer davon ab, dem 56-Jährigen zu folgen.

Am Bahnhof in Lauda entwickelte sich erneut ein Konflikt zwischen den beiden Parteien, weshalb angeforderte Streifen des Polizeireviers Tauberbischofsheim die Personen voneinander trennten. Bei dem Hund handelt es sich augenscheinlich um einen friedlichen "Spitz". Verletzt wurde nach bisherigem Kenntnisstand niemand.

Das ermittelnde Bundespolizeirevier Heilbronn sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen und nimmt sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer +4971318882600 entgegen.