400.000 Euro Schaden bei Wohnhausbrand

Widdern In Widdern rückte die Feuerwehr am Mittwochabend aus. Aus noch ungeklärter Ursache war ein Feuer in der Garage eines Wohnhauses an der Unterkessacher Straße ausgebrochen. Verletzt wurde niemand.

 

 

Gegen 16.30 Uhr ging der Alarm bei Feuerwehr und Polizei ein. Die Flammen zerstörten schnell das Innere der Garage, setzten den Dachstuhl in Brand und griffen auf eine angrenzende Scheune über. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Widdern und Möckmühl schafften es aber, das Feuer unter Kontrolle zu bringen, so dass das Scheunendach vergleichsweise wenig beschädigt wurde und die Flammen nicht auf weitere Gebäude übergriffen.

Problematisch war nach Auskunft von Möckmühls Feuerwehrkommandant Uwe Thoma, dass auf dem Dach des Hauses Stromleitungen verliefen. Diese wurden gesichert, sonst wäre in Teilen von Widdern der Strom ausgefallen. Zwei Vertreter von der EnBW waren vor Ort.

Den Sachschaden beziffert die Polizei nach ersten groben Schätzungen auf etwa 400.000 Euro. Durch die starke Rauchentwicklung kam es kurzfristig zu einer Sichtbehinderung auf der nahegelegenen A81 auf Höhe der Rastanlage Jagsttal.

Das Ehepaar, das in dem Haus wohnte, kam Widderns Bürgermeister Jürgen Olma zufolge in der Nacht bei Verwandten im Ort unter. Er war zuversichtlich, dass die Gemeinde eine langfristige Bleibe für das Paar findet. Die Feuerwehren Widdern und Möckmühl waren mit 35 Personen und sieben Fahrzeugen im Einsatz. kik