Slo-vertising: Die Entdeckung der Werbelangsamkeit

Während diskutiert wird, ob Werbung nicht immer schneller, aufdringlicher, nervender werden muss, um überhaupt noch bis zum Konsumenten vorzudringen, möchte die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft mit ihrer Stammagentur Ogilvy & Mather Advertising Frankfurt zu einer neuen Werbekultur anregen. 

Ihre Fachkampagne proklamiert eine Kultur des „Slo-vertising“. Denn in der immer schneller drehenden Medienwelt entsteht der Bedarf und die Notwendigkeit für kommunikative Ruhe- und Konzentrationszonen. Es geht auch darum, Grenzen abzustecken. Wie weit darf Werbung gehen? Wie zudringlich darf sie sein? 

Werbung am Anschlag

Medien werden vielfältiger und schneller. Sie durchdringen den Alltag immer tiefer. Und mit ihnen die Werbung, die dank Technologie immer intelligenter, trickreicher, aber auch immer penetranter wird. Damit rückt die Werbung dem Verbraucher zunehmend auf die Pelle. Aufmerksamkeit wird vielfach erzwungen. 

Mit einem ironischen Videospot und der Kampagnen-Microsite persifliert die Zeitungskampagne die immer penetranter werdende Werbung. 

Zeitungswerbung dagegen ist unaufdringlich. Anzeigen unterbrechen den Lesefluss nicht und machen den Content nicht kaputt. Das macht die Zeitung als Werbemedium langsam, aber in einer reizüberfluteten Medienwelt auch zu einer Wirkungsoase. 

Zeitung: In der Ruhe liegt die Kraft

Zeitungsleser sind besonders fokussiert. Mit keinem Second Screen teilt der Leser seine Aufmerksamkeit, kein paralleles Medium macht der Zeitung die ungeteilte Aufmerksamkeit streitig. Und Zeitung entschleunigt. Denn die Lektüre braucht Zeit und Ruhe. Diese fokussierte Nutzung hat Konsequenzen für die Werbewirkung. 

Mehr über Wirkkraft der Werbebotschaft erfahren Sie hier.

Mehr Sympathie, mehr Vertrauen, mehr Wirkung

Werbung im Zeitungsumfeld drängt sich nicht ungefragt auf, sondern beruht auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Und genießt gerade deshalb höhere Sympathiewerte als Werbung in anderen Kanälen – und mehr Vertrauen als andere Werbeformen. 

Die Nutzungs- und Verweildauer auf Zeitungsseiten ist überdurchschnittlich hoch, bei der gedruckten Zeitung ebenso wie bei ihren digitalen Ausgaben. Und die Werbeerinnerung ist deutlich höher als in anderen Medien. Zeitungswerbung ist keine flüchtige Randnotiz, sondern verankert Botschaften nachhaltig im Gehirn. 

Die Broschüre Slo-vertising können Sie hier downloaden.

PDF-Datei: Slo-Vertising Dateigröße: 2.82 MBytes. Datum: 04.11.2014