Willkommen bei den STIMME-Leserreisen



Ab in den Urlaub! Genießen, entspannen, entdecken, schauen und überrascht sein - erkunden Sie mit uns die Welt. Für welches Ziel Sie sich auch entscheiden: Es erwartet Sie eine perfekt geplante und organisierte HEILBRONNER STIMME Reise.

Dateiname : Vorschau Leserreisen 2012 - Teil 1
Dateigröße : 2,10 MBytes.
Datum : 
Download : Download NOW!
  


Dateiname : Vorschau Leserreisen 2012 - Teil 2
Dateigröße : 2,01 MBytes.
Datum : 25.10.2011 15:22
Download : Download NOW!
  

 

Bitte beachten Sie:
Die Seite wird im Moment überarbeitet. Deshalb stehen Ihnen derzeit keine Inhalte zur Verfügung. Wir bitte um Ihr Verständnis. Vielen Dank.

Freuen Sie sich auf erlebnisreiche Tage! Hier geht's zu den Leserreisen-Angeboten:
Aktiv | Aqua | Classic | Kultur | Trip | Tour | Weinselektion | Spezial      >>Reisereportagen

 

Ruhrgebiet - Kunst, Kultur und viel Grün an der Ruhr

Von Günter Drewnitzky


 Bildergalerie: Leserreisen Ruhrgebiet
Zum Starten der Bildergalerie auf Foto klicken.


Es gibt wohl kaum eine bessere Möglichkeit, alle Vorurteile vom „Ruhrpott“ abzubauen, als dorthin zu fahren. 47 Leserinnen und Leser der Heilbronner Stimme/Hohenloher Zeitung und Kraichgau Stimme konnten sich bei einer viertägigen Reise mit der Öhringer Firma Hütter davon  überzeugen, dass hier Kunst, Kultur und viel Grün den Kohlenstaub abgelöst haben.

Gleich die erste Station macht deutlich, wie sich dieser Wandel konkret darstellt: Die Jahrhunderthalle in Bochum. 1903 als Krupp-Werkhalle errichtet, später als Schlosserei und Lagerhalle genutzt, wurde sie 1991 zum Industriedenkmal erklärt und so vor dem Abriss bewahrt. Heute ist sie eine riesige Veranstaltungshalle mit modernster Technik, in der Rock- wie Geigenkonzerte unter gigantischen Stahlträgern und alten Krananlagen über die Bühne gehen.

Bergbaumuseum

Wie kompliziert und kostspielig der Kohleabbau ist, davon vermittelt das Bochumer Bergbaumuseum ein plastisches Bild. Millionenteure Maschinen, die zerlegt und unter Tage in monatelanger Arbeit wieder zusammengebaut werden müssen, sind hier zu bestaunen. Oder ausgeklügelte Schachtsicherungstechnik mit Stützen, die soviel wie ein Auto kosten. Kein Wunder dass die Ruhrkohlepreise nicht mehr konkurrenzfähig ist, wenn in anderen Ländern noch mit Holzabstützungen gearbeitet wird. 2018 soll die Kohlesubventionen auslaufen und die letzte von jetzt noch vier Zechen geschlossen werden.

Neben der modernen Kunst im Essener Museum Folkwang stand die Villa Hügel der Familie Krupp am zweiten Tag im Mittelpunkt. Mit 269 Zimmern und mehr als 8000 Quadratmeter Wohnfläche ist sie zweifelsfrei das größte Einfamilienhaus in Essen und Umgebung. Dazu gehörten früher 648 Hausangestellte und heute noch 28 Hektar Parklandschaft. Auf dem Gelände befindet sich auch der Sitz der Krupp-Stiftung, die über das Vermögen des Stahlkonzerns verfügt und damit Kultur, Bildung und Forschung fördert.

Im Gegensatz zur Kohleförderung, die im Laufe der Jahre beendet wird, vollzieht sich der Strukturwandel in der  Stahlindustrie durch Konzentration auf wenige große Werke: Thyssen Krupp betreibt in Duisburg das zweitgrößte Eisen- und Stahlwerk der Welt. Und die heute noch sieben moderne Hochöfen am Rhein produzieren mehr Eisen als vor Jahren 181.

Zeche Zollverein

Das Unesco-Weltkulturerbe Zeche Zollverein war Höhepunkt des dritten Besuchstages. Im einst größten und modernsten Bergwerk der Welt können die Stationen der Kohleproduktion besichtigt werden, gleichzeitig geben moderne Ausstellungsräume teils berührende Eindrücke über das Leben der Menschen im Zeichen von Kohle und Stahl.

Auch in den Duisburger Häfen, den größten Europas, spiegelt sich der Strukturwandel in der Region wider: die Bereiche Wohnen, Freizeit und Unterhaltung haben sich hier neben dem Güterumschlag angesiedelt.

Bilder aus fernen Welten erwarteten die Reisegruppe im Oberhausener Gasometer, der zur Ausstellungshalle umfunktioniert worden ist. Im Landschaftspark Nord in Duisburg ist eine noch außergewöhnliche Nutzungsart für ausgemusterte Gasometer zu bewundern: Mit Wasser gefüllt, ermöglicht er jetzt Unterwasserabenteuer für Taucher. Der nebenstehende Hochofen ist jetzt als Aussichtsplattform erschlossen und die riesigen Koksbecken wurden zum Klettergarten mit allen Schwierigkeitsgraden umfunktioniert.

Ein Bummel durch den Römerpark in Xanten mit Amphitheater, originalgetreu nachgebauten Häusern, Bädern und Herbergen bildete den Abschluss des Programms, das tiefe Einblicke in den beispiellosen Aufschwung und den noch rasanteren Abschwung eines Industriezweiges gegeben hat sowie in die Bemühungen, diesen Strukturwandel sozialverträglich auszugleichen.



termine24besenkalenderverkehrspiele

Anzeigenmarkt




Mittagspause

Gnocchi in Gorgonzolasoße, dazu Blattsalat  5,90 Euro

Schillerplatz

  Euro

Harmonie Restaurant Am Stadtgarten

Hähnchenschnitzel im Knuspermantel, Spargelragout in Sahnesoße 6,90 Euro

Kultura