Raiffeisen-Zentrum investiert kräftig

Von Nicole Theuer

Raiffeisen-Zentrum investiert kräftig
Hoch die Spaten: An der Heilbronner Straße in Eppingen entsteht die neue Landtechnikhalle des Kraichgau Raiffeisen Zentrums.Foto: Franz Theuer 

Eppingen - Die Landmaschinentechnik gewinnt für das Kraichgau Raiffeisen Zentrum an Bedeutung. Dem trägt das landwirtschaftliche Genossenschaftsunternehmen Rechnung und investiert rund eine Million Euro in einen Erweiterungsbau auf dem Gelände des ehemaligen Autohauses an der Heilbronner Straße.

Wachstumskurs

"Das ist ein Bereich, der bei uns stetig wächst", sagte Geschäftsführer Herbert Meixner beim symbolischen Spatenstich. "Als ich Anfang der 90er Jahre Geschäftsführer geworden bin, hat sich die Landmaschinentechnik die erste Halle noch mit einer Autowerkstatt und den Elektrikern geteilt." Doch schon acht Jahre später musste ein Neubau her, um dem wachsenden Geschäftsfeld Rechnung zu tragen.

"Als wir die Halle gebaut haben, hieß es, das reicht für die nächsten 20 Jahre", erinnerte sich Architekt Gunter Schwarz zurück. Diese Rechnung sollte nicht aufgehen. "Nachdem das Autohaus ausgezogen war, gab es verschiedene Denkmodelle, was mit der frei gewordenen Fläche passieren sollte", so Meixner. "Irgendwann kam ich hier her, und die Mannschaft hat mir gesagt, wir bauen nicht um, sondern wir reißen ab." Im ersten Moment sei er über die Abrisspläne geschockt gewesen. "Ein bisschen war man in das Gebäude des Autohauses doch verliebt." Am Ende sei es keine Diskussion gewesen, die Pläne in die Tat umzusetzen.

Über 30 Beschäftigte erfüllen den Geschäftsbereich mit Leben. "In diesem Jahr haben wir sechs Auszubildende eingestellt, so viele wie nie zuvor. Für das kommende Ausbildungsjahr sind die Verträge für fünf Auszubildende ebenfalls schon unterschrieben", erläuterte Meixner. Auch Eppingens Oberbürgermeister Klaus Holaschke betonte die Bedeutung des Kraichgau Raiffeisen Zentrums, das im Volksmund immer noch Lagerhaus genannt wird.

Arbeitgeber

"In der Finanzwelt gibt es das Gütezeichen Triple-A, das auch im übertragenen Sinn auf das Lagerhaus zutrifft." Zum einen sei das Unternehmen Auftraggeber für heimische Firmen, vor allem bei der jetzigen Baumaßnahme, das zweite A stehe für Ausbildung und Arbeitgeber. "Zwischenzeitlich ist das Lagerhaus neben der Stadt selbst der größte Arbeitgeber in der Stadt." Auch sei die Unternehmensgruppe, die zuletzt einen Umsatz von mehr als 127 Millionen Euro erwirtschaftet hat, ein Aushängeschild.




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