Vom doppelten Lichterfest und der Zertifizierung von Holz

Frauen und Männer

Gut geklaut

Noch zwei Wochen bis zum Lichterfest in Bad Rappenau und zum Lichterfest in Heilbronn. Gleicher Name, gleiches Datum. Die Heilbronner Veranstaltung findet von Donnerstag, 13. August, bis Sonntag, 16. August, statt. Die Rappenauern feiern am 15. und 16. August. Um diese Zeit feiern sie bekanntermaßen immer, und das seit dem Jahr 1965.

Entschuldigung

Thomas Aurich ist die Dopplung peinlich. Er entschuldigt sich dafür in aller Form. Die Heilbronn Marketing GmbH, die er wegen seines Termins angefragt habe, achte eigentlich immer darauf, dass örtliche Feste nicht mit großen Veranstaltungen im Landkreis kollidierten. Doch diesmal ist etwas schief gelaufen. Aurich bedauert das, man wolle Ehrenamtlichen, die seit Jahren gut arbeiten, schließlich keine Konkurrenz machen, sagt er. Zum Trost: Die Geschichte bleibt einmalig. Da Aurich den Biergarten am Hagenbucher aufgeben muss, wird es in Heilbronn sowieso kein weiteres Lichterfest mehr geben.

Vom doppelten Lichterfest und der Zertifizierung von Holz

Zwei Lichterfeste gibt es 2009 im Stadt- und Landkreis Heilbronn: in Bad Rappenau und in Heilbronn. Und dann auch noch am gleichen Termin.

Foto: Archiv/ Landauer

FDP-Strategie

Staatssekretär Richard Drautz und der Bundestagsabgeordnete Michael Link waren diese Woche bei der FDP-Kreisvorstandssitzung in Bad Rappenau. Wie gut unterrichtete Kreisen behaupten, ging es dabei auch um die OB-Wahl am 8. November. Offenbar gibt es in Bad Rappenau und in den Teilorten Aktive, die das Bedürfnis nach einem eigenen Kandidaten haben. Offiziell bekommt man dazu noch keine Stellungnahme. Die FDP will sich nicht aus dem Fenster lehnen. Man könnte ja - wie schon die CDU mit ihrem Kreisvorsitzenden Bernhard Lasotta - zu dem Ergebnis kommen, dass Hans Heribert Blättgen als Oberbürgermeister zu fest im Sattel sitzt. Das Ergebnis der jüngsten Kreistagswahl unterstreicht das noch einmal. Welcher ernst zu nehmende Kandidat will sich da schon blamieren?

Wald

Stimmt: Nicht jedes Zertifikat hält, was es verspricht. Aber im Fall der FSC-Zertifizierung für den Wald irritiert die zögerliche Haltung Eppingens. 1200 Euro müsste die Stadt investieren, das ist nicht viel. Und: Das Anliegen wird von einem besonnenen und glaubwürdigen Mann wie Martin Rüter, dem Leiter der Forstamtsaußenstelle, vertreten. Die Räte unter anderem in Bad Rappenau folgten einhellig seiner Auffassung, dass das FSC-Siegel sinnvoll ist. Industrie und Handel fragen immer häufiger nach FSC-zertifiziertem Holz nach. Doch vor allem schaffen die strengen Auflagen des Siegels mehr Bewusstsein für eine umweltgerechte Forstwirtschaft.


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