Klima-Arena: Es wird höchste Zeit zu informieren

Kommentar  Mit seinem neuen Großprojekt setzt Dietmar Hopp im Kraichgau ein deutliches Zeichen für den Schutz der Erde. Es geht darum Menschen für die Probleme unseres Planeten zu sensibilisieren - und das ist wichtig, kommentiert unsere Kollegin Ulrike Plapp-Schirmer.

Von Ulrike Plapp-Schirmer

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So soll die Kliam-Arena einmal aussehen. Simulation: privat

"Die Klimakrise lässt sich noch abwenden − wenn die Menschen weltweit gemeinsam daran arbeiten." Davon ist der Umweltaktivist, Ex-US-Vizepräsident und Friedensnobelpreisträger Al Gore überzeugt. Seit Jahren nutzt er seine Prominenz, um sich für den Klimaschutz stark zu machen. Nun nutzt auch Dietmar Hopp seine Prominenz.

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Ulrike Plapp-Schirmer

Er setzt im Kraichgau ein deutliches Zeichen für den Schutz der Erde. Nach der Ankündigung der USA, aus dem Klimaschutzabkommen von Paris aussteigen zu wollen, und dem Dieselskandal, der vor allem die Frage nach der Umweltverträglichkeit von Verbrennungsmotoren stellt, erscheint Dietmar Hopps Engagement wie ein tatkräftiger Gegenentwurf.

Nicht länger auf die Politik warten

Die Klimastiftung für Bürger, die er vorangetrieben hat, will nicht länger auf Entscheidungen in den Parlamenten warten, sondern mit privatem Geld ausgestattet handeln. Es ist auch höchste Zeit: Durch verständlich aufbereitete Informationen sollen aus Besuchern der Klima-Arena Klimaschützer werden. In Kooperation mit Schulen sollen junge Menschen früh für die Umwelt eingenommen werden.

Wie Umweltverschmutzung an keiner Ländergrenze Halt macht, sollten ab 2019 auch Schulen aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn die Kreisgrenzen überwinden und das neue Angebot in Sinsheim wahrnehmen. Es sieht nämlich ganz so aus, als entstünde hier eine perfekte Ergänzung zur Experimenta in Heilbronn.

 

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