Unglückskran in Eppingen wird geborgen

Eppingen - Noch zwei Tage nach dem Unglück sieht es auf der Nordseite der Baustelle für den neuen Eppinger Handelshof aus wie auf einem Trümmerfeld. Stimme.tv war bei den Aufräumarbeiten dabei.

03.12.2009

Kommentare

8 Kommentare
  • 1
      foni am 02.12.2009 13:48 Uhr

    Um Himmels Willen...

    Und deswegen würde ich niemals in so eine Personengondel steigen die auf Festen manchmal an diesen Krans hängt. Stellt Euch vor, da hängt eine Gondel mit 20 Personen drunter... Es gibt niemals eine 100%ige Sicherheit, und sei der Ausleger von so einem Schwerlastkran auf noch so viele Tonnen ausgelegt.

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  • 2
    unbekannt am 03.12.2009 11:00 Uhr

    @foni

    Wie oft kommt es denn vor, dass ein Kranarm abbricht? Das tägliche Leben an sich ist doch mehr oder weniger eine Gefahrenquelle.

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  • 3
      foni am 03.12.2009 12:43 Uhr

    @ladder2312

    Natürlich ist das Leben an sich eines der gefährlichsten überhaupt. Meines Wissens nach hat's noch niemand überlebt.

    Natürlich bricht so ein Arm nicht alle zwei Wochen. Aber wenn er bräche mit einer Gondel unten dran wäre das Gschrei groß.

    An ihrem Namen erkenne ich, dass Sie wohl bei der Feuerwehr sind. Sie wären der erste der helfen müsste, die Überreste zu bergen.

    Ich wollte damit ja nur ausdrücken, wenn man sich ein gefährliches Szenario vorstellen kann, kann man es auch vermeiden.

    Mahlzeit.

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  • 4
      hstleser1980 am 03.12.2009 15:26 Uhr

    ladder2312

    ich gebe ihnen vollkommen recht. sich jeden tag ins auto zu setzen, arbeiten gehn, ... es gibt soviele alltägliche dinge, die wesentlich gefährlicher sind.

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  • 5
      mickey26  (33) am 04.12.2009 07:30 Uhr

    was ist nicht gefährlich im Leben

    Hallo,

    berufsbedingt arbeite ich regelmäßig in Gondeln. Dabei kommt man mit großen Schwerlastkränen auch gut mal auf über 70m Höhe. Und jeder der behauptet es sei kein seltsames Gefühl in so einer kleinen Gondel so hoch über dem Boden zu schweben, der muss schon Nerven aus Stahl haben. Ein Risiko, dass diese Technik immer 100 % funktioniert bleibt immer und man muss natürlich dringend danach schauen, woran es hier lag, dass so ein Kran einfach auseinander bricht.
    Bis dahin auf auf, der nächste Kirchturm wartet schon!

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  • 6
      jun2007  (23) am 04.12.2009 12:26 Uhr

    Hässlich, dieser neue Betonklotz!

    Grausam hässlich! Immer höher und damit noch hässlicher wird dieser neue Betonklotz entlang des östlichen Altstdtrings. Ich verstehe nicht, weshalb man eine solche Betonfasade dicht an der Straße zuläst. Zuerst sollte es ein Kaufland werden, nun spricht man nur noch von einem Hadelshof. In Eppingen gibt bezüglich Geschäfte einfach kein Fortschritt. Nur Supermärkte und Discounter. Im Elektro- und Textilbereich gibts nur kleine Lädchen. Geschäfte wie MediaMarkt, H&M, Drogerie Müller usw. wären ein Fortschritt und würden unsere Stadt beleben. Aber bloß nichts neues großes in Eppingen, hört man von den kleinen Einzelhändlern, denn das könnte uns kaputtmachen. Nein, im Gegenteil, dies keliene Geschäfte würden von großen profitieren. So werden wir aber weiterhin ein verträumtes „Dorf” bleiben. Bedauerlich!

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  • 7
      falkenfan am 04.12.2009 13:05 Uhr

    Einzelhändler profitieren?

    Ja, das stimmt, das Gebäude sieht zur Zeit ziemlich hässlich aus, aber ich vermute mal das es so nicht bleiben wird.
    Uns ob das Kaufland heißt oder Handelshof spielt keine Rolle.

    Aber wie die Einzelhändler von Monopolisten wie Med. Markt profitieren sollen ist mir ein Rätsel.

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  • 8
      kraichgauer  (60) am 04.12.2009 21:19 Uhr

    Käseglocke

    Das wichtigste für ein Einzelhandelsgeschäft, ist die Frequenz. Aus diesem Grunde ist Lidl und Aldi oft eng beieinander. Deshalb profitieren auch die kleinen Geschäfte von solch einem Magneten, wenn Kunden aus dem Umland nach Eppingen und nicht nach Sinsheim, Bretten, Heilbronn etc. fahren. Diese müssen natürlich ihre Nische finden. Man denke nur mal an einen Metzger. Macht der eine gute Wurst, dann macht er trotzdem sein Geschäft. Und dann natürlich die Kundenfreundlichkeit. Da habe ich in Eppingen so meine Erfahrungen gemacht. Z.B. war ich anwesend als eine Kundin vor allen Anderen angepflaumt wurde, weil diese nach größerem Einkauf noch drei 0,7Liter Weinflaschen hatte und fragte ob sie diese hierlassen könne. "Diese sind nicht von uns, wo kämen wir hin, wenn wir den ganzen Müll annehmen würden. Dann bräuchten wir noch eine Menge Müllcontainer". In der Sache hatte sie vielleicht recht, aber der Umgang mit einem Kunden eine Katastrophe. Was macht der Kunde, er bleibt weg! So könnte ich jede Menge Beispiele aufzählen. Ob der neue Markt unter Kaufland oder Handelshof firmiert spielt eine ganz große Rolle für das Sortiment und Preisspiegel. Der Markt wird zwar nicht so hässlich bleiben, aber der Standort ist trotzdem für das Stadtbild ein Unding. Wie schon des öfteren von mir hier angeführt, hätte der Markt im hinteren Bereich stehen müssen und die Parkplätze (mit viel grün) vorne. In Verbindung mit den Bahnhofswiesen wäre dann eine große frei Fläche. Der Blick auf die Alstadtsilhouette wäre frei (z.B. von der Stadtbahn her) und die Parkplätze näher am Zentrum. Beim Hecker-Areal sollte mal u.a. ein Kino entstehen. Von der Stadt wurde das Objekt solange rasiert, bis nur noch ein Discounter, Real, Bäcker u. Freßnapf übrig blieb. Ich war diese Woche mal abends in Sinsheim. Sinsheim hat wirklich auch nur eine kleine Fußgängerzone. Und trotzdem war diese an einem Dienstagabend extrem stark frequentiert. Aber Eppingen macht ja seine Kirchturmpolitik weiter. Am besten eine "Käseglocke drauf" und nichts wesentlich verändern.

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