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Unglückskran in Eppingen wird geborgen
Eppingen - Noch zwei Tage nach dem Unglück sieht es auf der Nordseite der Baustelle für den neuen Eppinger Handelshof aus wie auf einem Trümmerfeld. Dort begannen Arbeiter am Donnerstag damit, den abgebrochenen Arm des Autokrans zu bergen.
Der 17 Tonnen schwere Arm war am Dienstagnachmittag zusammen mit einem 15-Tonnen-Stahlbetonteil aus zehn Metern Höhe abgestürzt und hatte einen weiteren Baukran sowie einen Lastwagen unter sich begraben. Dass niemand verletzt wurde, „grenzt für mich an ein Wunder“, sagte Bauleiter Hans Schmidt gegenüber stimme.de.
Viele Arbeiter, die seit Jahrzehnten am Bau tätig sind, hätten einen solchen Unfall noch nie erlebt. Als Ursache gehen die Ermittler von einem technischen Defekt aus, einen Sabotageakt schließen sie aus.
Der Kranführer, dem laut Polizei keinerlei Fehlverhalten vorzuwerfen ist, half am Donnerstag bei der Bergung. „Auf einmal hat es einen lauten Knall getan“, erinnert sich der Mann, der sich das Unglück auch nicht erklären kann. „Die Erinnerung wird mich noch eine Weile verfolgen.“ Der Gesamtschaden liegt ersten Schätzungen zufolge bei 650.000 Euro.
Der neue Handelshof mit 3400 Quadratmeter Verkaufsfläche soll im Frühjahr eröffnen. Ob es nach dem Unfall Verzögerungen gebe, sei noch nicht abzusehen, sagte Bauleiter Schmidt. ah
03. Dezember 2009
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