Räte sehen Kostensprung bei Halle mit Sorge

Räte sehen Kostensprung bei Halle mit Sorge

Sulzfeld - In ihren Haushaltsreden haben sich Vertreter aller Fraktionen besorgt über die Kostenentwicklung bei der geplanten Sanierung der Ravensburghalle gezeigt. Die aktuelle Schätzung liegt bei 4,6 Millionen Euro.

Abzüglich der Zuschüsse muss die Gemeinde mehr als 3,6 Millionen Euro aufbringen, um die marode Halle zu sanieren, das Foyer zur Mensa auszubauen und ein einen Übergang zur neuen TV-Trainingshalle zu schaffen. Ursprüngliche Schätzungen hatten deutlich niedriger gelegen. 

Ulrich Fischer von der Bürgervereinigung stellte das "womöglich größte Einzelprojekt in der Geschichte der Gemeinde" in der aktuellen Planung infrage: "Es ist nötig, mögliche Sanierungsalternativen zu prüfen", hält Fischer auch einen "eventuell niedrigeren Standard" für denkbar.

Besorgt zeigten sich auch Sprecher von SPD und CDU. Für die Hallensanierung zapft Sulzfeld eine Sonderrücklage an, die aus dem Verkauf des E-Werks in den 90er Jahren angefüttert ist. Das war heftig umstritten, gilt aber angesichts der niedrigen Guthabenzinsen als wirtschaftlicher gegenüber der Kreditfinanzierung.




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