Enrico de Gennaro in Alter Universität

Eppingen  Eppingen - "Wir enden heute und mit der Ausstellung etwa 5700 vor Christus", sagte Enrico de Gennaro. Das sei in etwa die Zeit, in der die Menschen sesshaft geworden seien, davon zeugten eine Vielzahl von Siedlungen, die zwischenzeitlich gefunden wurden.

Von Nicole Theuer

Enrico de Gennaro in Alten Universität

Enrico de Gennaro führte nach dem Vortrag noch durch die Ausstellung, die in der Alten Universität zu sehen ist.

Foto: Franz Theuer

 Theuer

Eppingen - "Wir enden heute und mit der Ausstellung etwa 5700 vor Christus", sagte Enrico de Gennaro. Das sei in etwa die Zeit, in der die Menschen sesshaft geworden seien, davon zeugten eine Vielzahl von Siedlungen, die zwischenzeitlich gefunden wurden. "Mit dieser Ausstellung wollen wir zeigen, welche Relikte und Funde wir in diesem Raum haben, mit den archäologischen Funden können wir die Welt der Urmenschen illustrieren."

Die Ausstellung bietet den Besuchern viel Neues. "Wir haben sie bewusst kompakt aufgebaut." Originelle Wegweiser in Form einer Zeitleiste, aus der sich auch die klimatischen Veränderungen ergeben, weisen den Besuchern den Weg.

Anschaulich erzählte de Gennaro vom Homo Heidelbergensis und dem Homo Steinheimsis. "Der Fund aus Mauer gilt nach wie vor als der älteste Mitteleuropäer, es ist der Kieferknochen eines Mannes, der einmal spaßhaft als badischer Adam bezeichnet worden ist." Der Fund von Steinheim an der Murr, der 25 Jahre nach dem Fund in Mauer gemacht worden ist, ist das weibliche Pendant, spaßhaft schwäbische Eva genannt.