Arbeitgeber des mutmaßlichen Tierquälers spricht von Hetzkampagne (25.05.2010)

Zuzenhausen - Nun hat sich auch der Arbeitgeber des mutmaßlichen Tierquälers aus Zuzenhausen, die Mühlenbäckerei, zu Wort gemeldet. Es sei völlig unbegreiflich, dass die GmbH in die Geschehnisse mit einbezogen und von sogenannten Tierschützern grundlos zum Ziel einer Internethetzkampagne gemacht werde.

So sah Joshi aus, als ihn Anwohner am 28. April in Zuzenhausen auf der Straße liegend gefunden hatten − sein Fell war verfilzt und verkotet. Seinen Namen hatte man dem ungarischen Hütehund im Tierheim gegeben. Foto: Tierheim Sinsheim
Zuzenhausen - Nun hat sich auch der Arbeitgeber des mutmaßlichen Tierquälers aus Zuzenhausen, die Mühlenbäckerei, zu Wort gemeldet. Es sei völlig unbegreiflich, dass die GmbH in die Geschehnisse mit einbezogen und von sogenannten Tierschützern grundlos zum Ziel einer Internethetzkampagne gemacht werde, heißt es in einer Pressemitteilung der Bäckerei.

Existenzbedrohende Drohungen 

„Die dort ausgesprochenen und Aufrufe zum Boykott des Betriebs beschädigen nicht nur den guten Ruf des Unternehmens, sie sind darüber hinaus auch existenzbedrohend.“ Wie sich die weitere Zusammenarbeit mit dem Mitarbeiter gestalten werde, dessen Familie Hund Joshi gehalten hat, sei gegenwärtig noch ungeklärt.

Kenntnis vom Leiden des Hundes habe die Geschäftsführung erst erlangt, als die Polizei ihre Ermittlungen einleitete, heißt es weiter. aho