Würth steigert Umsatz um 7,5 Prozent

Künzelsau  Der Hohenloher Handelskonzern erreicht ein Geschäftsvolumen von 12,7 Milliarden Euro. Der Internethandel wächst mit 19,9 Prozent überdurchschnittlich schnell. Das Betriebsergebnis legt um rund ein Viertel zu und ist mit rund 760 Millionen Euro ebenfalls auf Rekordniveau.

Von Manfred Stockburger

Blick in die Logistick der Adolf Würth GmbH. Foto Würth

2017 war für die Würth-Gruppe ein gutes Jahr: Den Umsatz steigerten die Hohenloher um 7,5 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro, das Betriebsergebnis vor Steuern wuchs nach vorläufigen Angaben vor Steuern um etwa ein Viertel auf 760 bis 770 Millionen Euro.

„Diese Zahlen sind Motivation und Bestätigung zugleich, dass wir mit unserer Strategie des Multikanalvertriebs auf dem richtigen Weg sind“, sagt Konzernchef Robert Friedmann. „Der Bereich E-Business zieht stark an, was bedeutet, dass die Entwicklungen und Serviceleistungen, die wir gezielt auf die Bedarfe unserer Kunden abstimmen, den Nerv der Zeit treffen. Es geht immer mehr um Schnelligkeit, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit – das ist auch unseren Kunden wichtig.“

Mit Zuversicht ins neue Jahr

Im neuen Jahr hält es Friedmann für möglich, die Wachstumsgeschwindigkeit beim Umsatz beizubehalten. „Das Ergebnis werden wir aber nur proportional zum Umsatz steigern können“, sagt er. 80 zusätzliche Niederlassungen hat die Gruppe im vergangenen Jahr eröffnet und 800 zusätzliche Verkäufer eingestellt. Außerdem erwartet Friedmann eine gute konjunkturelle Entwicklung:  „Die Weltwirtschaft ist sehr robust.“  

Hörbar glücklich ist Friedmann über die Erholung der Tochtergesellschaften in Ländern wie Spanien und Italien, die in den vergangenen Jahren große Schmerzen verursacht hatten. „Das sind wir auf einem sehr guten Weg.“ In Südeuropa lag das Wachstum zuletzt wieder bei 12,7 Prozent. Auch in Frankreich seien zumindest die letzten vier Monate des vergangenen Jahres „deutlich besser“ gewesen.

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Vor allem die Gesellschaften in Ost- und Südeuropa seien sehr dynamisch gewachsen, heißt es in Künzelsau. das Umsatzvolumen des Internethandels legte um knapp 20 Prozent zu. Bei den Geschäftsbereichen hätten die Einheiten Elektronik und Produktion überdurchschnittliche Wachstumsraten gezeigt. Bereinigt um Währungseffekte lag das Umsatzplus bei 7,9 Prozent.

Zum Jahreswechsel beschäftigte die Würth-Gruppe 74.025 Mitarbeiter, das sind 2534 oder 3,6 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Im Inland wuchs die Belegschaft um überdurchschnittliche 4,3 Prozent auf 22.620.

 

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