SWR stellt Künzelsauer Firma Ziehl-Abegg vor

Stuttgart/Künzelsau  Unter dem Titel „Immer unter Strom“ stellt das SWR-Fernsehen heute Abend das Künzelsauer Ventilatoren- und Motorenhersteller Ziehl-Abegg vor.

Das SWR-Fernsehteam hat auch in Kupferzell gedreht. Foto: Ziehl Abegg

Das Südwestfernsehen berichtet am heutigen Mittwoch, 7. März (18.15 Uhr), über das Künzelsauer Unternehmen Ziehl-Abegg. Die SWR Reihe „made in Südwest“ stellt wirtschaftliche Spitzenleistungen in den Bereichen Industrie, Handwerk, Dienstleistung und Forschung vor. Zwei Wochen haben die Fernsehmacher an Kocher und Jagst sowie auf der Hohenloher Ebene gefilmt, um ein etwas anderes Porträt des Unternehmens zu gestalten.  

Das Konzept der Sendereihe „made in Südwest“ sieht vor, dass Firmen anhand von Menschen und deren Arbeitsumfeld sowie deren Freizeitaktivitäten vorgestellt werden. Akteure werden etwa Arno Walz und seine Tochter Nadine Walz sein. Daher wurde nicht nur an deren Arbeitsplätzen in Künzelsau sondern auch zuhause bei der Familie Walz in Schöntal-Marlach im Pferdestall gedreht.

Bei Ziehl-Abegg reicht die Bandbreite vom Elektromotor für Aufzüge bis hin zum getriebelosen Antrieb für Elektrobusse. Da Ziehl-Abegg Technologieführer bei der Bionik in der Ventilatorentechnik ist, hat sich das Fernsehteam um Dr. Lothar Zimmermann auch mit der Eule als Vorbild für leise Ventilatoren beschäftigt. 

Info

Erstausstrahlung ist am Mittwoch, 7. März, um 18.15 Uhr im Dritten. Wiederholt wird die Sendung am Morgen des Folgetags um 7.35 Uhr und ist auch in der ARD-Mediathek abrufbar. Der Fernsehbeitrag dauert eine halbe Stunde.

 

Über Ziehl-Abegg

Ziehl-Abegg gehört nach eigenen Angaben zu den international führenden Unternehmen im Bereich der Luft-, Regel und Antriebstechnik. Beispiele für Einsatzgebiete der Produkte sind Wärme- und Kälteanlagen oder Reinraum- und Agraranlagen. Ziehl-Abegg hat schon in den fünfziger Jahren die Basis für moderne Ventilatorenantriebe gesetzt: Außenläufermotoren, die noch heute weltweit Stand der Technik sind. Ein weiterer Bereich sind elektrische Motoren, die beispielsweise in Aufzügen, medizinischen Anwendungen (Computertomographen) oder Tiefsee-Unterwasserfahrzeugen für Antrieb sorgen. Das Thema Elektromobilität im Straßenverkehr wurde 2012 bei Ziehl-Abegg Automotive angesiedelt. 

Das High-Tech-Unternehmen beschäftigt 2.200 Mitarbeiter in süddeutschen Produktionswerken. Weltweit arbeiten für das Unternehmen 3.900 Mitarbeiter. Diese verteilen sich global auf 18 Produktionswerke, 28 Gesellschaften und 104 Vertriebsstandorte. Die rund 30.000 Artikel werden in mehr als 100 Ländern verkauft. Der Umsatz lag 2017 bei 540 Mio. Euro. Dreiviertel der Umsätze werden im Export erzielt.

Emil Ziehl hat die Firma 1910 in Berlin als Hersteller von Elektromotoren gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Firmensitz nach Süddeutschland verlegt. Die Ziehl-Abegg SE ist nicht börsennotiert und befindet sich in Familienbesitz.