R. Stahl bleibt in der Verlustzone

Waldenburg  Das Waldenburger Unternehmen leidet unter der schwachen Nachfrage aus der Öl- und Gasbranche. Eine positive Entwicklung verzeichnet der Spezialist für Explosionsschutz aber bei den Aufträgen.

Von Jürgen Paul

R. Stahl

Der Explosionsschutzspezialist R. Stahl steckt weiterhin tief in der Verlustzone. Im zweiten Quartal 2017 verbuchte das Waldenburger Unternehmen einen operativen Verlust in Höhe von 3,3 Millionen Euro.

Für das erste Halbjahr weist R. Stahl einen Verlust von 7,3 Millionen Euro aus. Auch der Umsatz entwickelt sich schwächer als erwartet. Im ersten Halbjahr lagen die Erlöse bei rund 132 Millionen Euro – das sind 7,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Als Hauptgrund für das schlechte Ergebnis nennen die Hohenloher die weiterhin schwache Nachfrage aus dem Öl- und Gassektor, der wichtigsten Abnehmerbranche für R. Stahl.

Gute Auftragslage

Positiv entwickelte sich hingegen der Auftragseingang. Im ersten Halbjahr verbuchte das Unternehmen Aufträge mit einem Volumen von rund 152 Millionen Euro, das sind 1,4 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2016.

Die Prognose für das Gesamtjahr korrigierte R. Stahl nach unten. Demnach erwartet der Vorstand nur noch Umsatzerlöse zwischen 270 und 280 Millionen Euro nach bisher 285 bis 295 Millionen Euro. Beim operativen Ergebnis vor Sondereinflüssen liegt der Erwartungskorridor nun bei minus vier bis null Millionen Euro.