R. Stahl: Talsohle erreicht

Waldenburg - Beim Explosionsschutzspezialisten R. Stahl ist der Gewinn im Krisenjahr 2009 massiv eingebrochen. Die Talsohle sei zwar mittlerweile erreicht, teilte das Unternehmen mit Sitz in Waldenburg am Mittwoch mit. Mit einer Erholung des Geschäfts werde aber erst in der zweiten Jahreshälfte 2010 gerechnet.

2009 sackte der Überschuss um mehr als die Hälfte (knapp 56 Prozent) auf 5,6 Millionen Euro ab. Beim Ergebnis vor Steuern gab es ebenfalls einen herben Rückgang um 52 Prozent auf 8,9 Millionen Euro. Der Umsatz verlor im Jahresvergleich über acht Prozent auf 202,6 Millionen Euro und der Auftragseingang um sieben Prozent auf rund 208 Millionen Euro.

Trotz der Krise und des massiven Ergebniseinbruchs baute R. Stahl keine Jobs ab. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich 2009 sogar leicht um 2,6 Prozent auf 1404 Beschäftigte. lsw




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