Bausparkasse Schwäbisch Hall mit sattem Plus beim Neugeschäft

Schwäbisch Hall/Stuttgart - Die Bausparkasse Schwäbisch Hall profitiert von den Unsicherheiten an den Finanzmärkten und dem Wunsch der Kunden nach Wohneigentum. Der Branchenprimus legte beim Neugeschäft 2011 kräftig zu. Im vergangenen Jahr habe die Bausparkasse in Deutschland 900.000 neue Verträge mit einem Volumen von 31,7 Milliarden Euro abgeschlossen, sagte Vorstandschef Matthias Metz am Donnerstag in Stuttgart. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 10,5 Prozent.

"Bausparfüchse" mit dem Logo der Bausparkasse Schwäbisch Hall auf dem Dach der Zentrale. Das Unternhemen profitierte vom Trend zu sicheren Spar- und Finanzierungsformen. Foto: Archiv/dpa 
Auch 2012 will Metz beim Neugeschäft wieder die Marke von 30 Milliarden Euro knacken. „Wir gehen davon aus, dass wir in diesem Jahr - und darüber hinaus - vom Trend zu sicheren Spar- und Finanzierungsformen profitieren“, sagte der Manager. Ende 2011 betreute die Bausparkasse hierzulande rund 6,8 Millionen Kunden (Vorjahr: 6,7 Mio). Deren 7,4 Millionen Verträge summieren sich auf einen Bausparbestand von 237 Milliarden Euro (Vorjahr: 225 Mrd Euro).

Allgemein läuft es derzeit gut für die Branche. Die herben Verluste bei Aktien, Fonds und Anleihen während der Finanzkrise lassen das klassische Bausparkonto für viele Menschen wieder attraktiver erscheinen. Neben der Eigenheimfinanzierung setzten die Bausparkassen verstärkt auch auf den Trend zur Modernisierung, etwa bei Investitionen in die Wärmedämmung von Häusern, und den altersgerechten Umbau von Wohnungen. lsw




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