Auf eigene Gefahr oder ganz verboten

Hohenlohe - "Eislaufen nur auf eigene Gefahr" weist das Bürgermeisteramt Waldenburg am Neumühlsee hin. Zwar misst der städtische Wassermeister regelmäßig die Eisdicke − am vergangenen Freitag waren es laut Ordnungsamtsleiter Jürgen Pauli 13 Zentimeter − aber offiziell freigeben wird die Eisfläche des in Hohenlohe wohl beliebtesten Sees bei Schlittschuhläufern von der Stadt nicht. "Hundertprozentig sicher kann man nie sein. Es kann auch mal eine Stelle geben, wo das Eis nicht so dick ist."

Der Buchhorner See ist für Eisläufer ebenfalls ein begehrtes Ziel. "Betreten auf eigene Gefahr" weisen hier Schilder hin, versehen mit dem Zusatz, dass die Eisdecke nicht kontrolliert wird. Vor drei Jahren hatte die Gemeinde Pfedelbach versucht, das Eislaufen ganz zu verbieten. "Das gab einen Sturm der Entrüstung", berichtet Ordnungsamtsleiterin Haike Schramm. Man setze nun auf die Vernunft der Leute. Und habe ein paar Seile und Latten für den Notfall bereitgelegt. Die Stadt Öhringen hat in ihrem Hofgarten das Betreten der Eisflächen ganz verboten. Zusätzlich zu den Schildern sind die Seen und Wasserläufe mit roten Bändern abgesperrt. Der Vollzugsdienst kontrolliert in Abständen, ob auch tatsächlich niemand auf dem Eis ist. Denn, so Ordnungsamtsleiter Axel Schramm, es komme immer wieder einmal vor, dass sich jemand über das Verbot hinwegsetzt. Das sei lebensgefährlich, gerade im Bereich von Ein- und Abläufen. Aus gleichem Grund hat Neuenstein untersagt, die Eisfläche auf dem Schleifsee zu betreten. hk




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