Vorbildliche Arbeit für die Ärmsten

Vorbildliche Arbeit für die Ärmsten
Bereits zum dritten Mal unterstützt EBM-Papst Tafelläden der Region mit Mitteln der Weihnachtstombola. Ohne sie würde die Einrichtung nicht überleben.Foto: privat 

Mulfingen - Wie in den Vorjahren stellten Mitarbeiter von EBM-Papst rund 1100 Präsente für die Weihnachtstombola zur Verfügung. Hauptpreis war ein Wärmepumpentrockner. Der Verkauf der Tombolalose durch die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) erbrachte einen Erlös von 3000 Euro, den die Geschäftsführung verdoppelte. Die Summe kam Hohenloher Tafelläden und der Stuttgarter Kinderklinik Olgäle zugute.

Lebensmittel

"Wir haben uns zum dritten Mal für eine Spende von 3000 Euro an die zwei Tafelläden im Einzugsbereich von EBM-Papst entschieden", erklären Betriebsratsvorsitzender Alexander Kurz und sein Stellvertreter Siegfried Götzelman, "weil dort vorbildliche Arbeit für die Ärmsten der Gesellschaft geleistet wird." Die Tafelläden verkaufen qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die oft kurz vor dem Verfallsdatum stehen, sehr günstig an Menschen mit geringem Einkommen. Träger der Tafelarbeit ist die Diakonie in Kooperation mit den Kirchengemeinden und − in Bad Mergentheim − den anderen Wohlfahrtsverbänden. In den beiden Tafelläden versorgen sich rund 500 Haushalte mit Lebensmitteln. Thomas Kallerhoff, Leiter der diakonischen Bezirksstelle Künzelsau, erklärte bei der Spendenübergabe : "Ohne Geld- und Sachspenden wie von EBM-Papst müssten wir die Tafelläden schließen." Bei Übergabe der Spende in Stuttgart an Dr. Stefanie Schuster, Präsidentin der "Olgäle"-Stiftung, überzeugten sich Alexander Kurz, Siegfried Götzelmann und JAV-Mitglied Kerstin Rapp von der Arbeit im Olgahospital.

Kinderklinik

In der größten Klinik für Kinder und Jugendliche in Deutschland werden jährlich rund 15 000 Patienten stationär behandelt. Die Stiftung des Krankenhauses, das die Stuttgarter liebevoll "Olgäle" nennen, tut alles, um Kindern den Aufenthalt durch eine kindgerechte Atmosphäre so angenehm als möglich zu machen. Sie engagiert sich unter anderem für eine bessere psychosoziale Betreuung, fördert die Krebsforschung, die Anschaffung modernster Medizintechnik und betreibt eine Patientenbibliothek. 2012 soll der Neubau des Olgahospitals fertig sein. Auch hier engagiert sich die "Olgäle"-Stiftung, weil für die kindgerechte Gestaltung öffentliche Mittel fehlen. red




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