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Paula Print beim New York Marathon
New - war eine Reise, die Paula so schnell nicht vergisst − ein außergewöhnliches Ereignis reihte sich ans andere. Schon die Anreise war sehr speziell. Als die Ente mit ihrer Gastfamilie in Niedernhall startete, ahnte niemand, dass sie statt der geplanten acht Stunden Flugzeit satte 19 Stunden im Flugzeug sitzen würde. Beim Landeanflug musste der Pilot abdrehen wegen eines Schneesturms. Das war nach der Landung nicht zu übersehen. Überall türmte sich Schnee. Im Central Park waren die schlimmsten Schäden an den Bäumen seit Bestehen des Parks.
Läuferrekord Das Familienoberhaupt hatte ganz schön Glück, dass bis zum Marathon noch eine ganze Woche Zeit war. Denn der Central Park ist das Ziel des Laufs, und das kann man nicht verlegen. Der Marathon selbst war auch außergewöhnlich. Mit 47 438 Personen waren e so viele Läufer wie nie zuvor am Start. Und noch nie zuvor hat es so wenige Ausfälle gegeben. Nur 700 Starter mussten aufgeben, sonst waren es meist 4000 bis 5000, die das Ziel nicht erreichten. Und noch nie war der Sieger so schnell wie diesmal. Der Kenianer Geoffrey Mutai siegte mit zwei Stunden, fünf Minuten und fünf Sekunden und verbesserte damit den bisherigen Streckenrekord über zwei Minuten. Das ist sehr außergewöhnlich.
Für Paula war das alles ganz schön aufregend. Sie konnte im Ziel alles mitverfolgen und hat die Finisher willkommen geheißen. Beim New York Marathon sagen die Läufer vor dem Start nicht: Hoffentlich komme ich ins Ziel! Nein sie sagen: Hoffentlich sehe ich Fred! Als Erfinder vom New York Marathon ist Fred Lebow direkt am Ziel als Statue verewigt und grüßt jeden Läufer, der ins Ziel kommt. Aber Paula hat er sogar auf den Arm genommen, wenn das nichts Besonderes ist.
Superlative Der New York Marathon ist ein Stadtrundgang der Superlative. Wer sieht schon "die Stadt die niemals schläft" aus der Perspektive von 42 Straßenkilometer und durchquert dabei die größten Stadtteile: Brooklyn, Queens, Bronx, Harlem und Manhattan. Man läuft auf Straßen und über Brücken, auf denen Touristen sonst nie laufen dürfen. Für einen Hobbyläufer ist es kein Lauf, es ist eine riesige Party. Da sind weit über zwei Millionen Zuschauer am Straßenrand, durchmischt mit 150 Bands, die bis zum Ziel das Gefühl der Erschöpfung gar nicht aufkommen lassen. Ein tolles Erlebnis, einfach super. red
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Bretzfeld 09:18 Uhr
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