Donner über dem Jagsttal

Forchtenberg - Rock in Burgruine Als es am Samstag beim Forchtenberger „Rock in the Ruins“ zu schütten begann, verkrümelten sich einige

Thomas Herzog und Steffen Melzig blieben bei „Rock in the Ruins“ trocken.

Forchtenberg - Als es am Samstag beim Forchtenberger „Rock in the Ruins“ zu schütten begann, verkrümelten sich einige Besucher in den Gewölbekeller. Gut gelaunt waren die Feiernden trotzdem, denn dort konnte man prima Kontakte knüpfen.

Auch Jessica Miss und ihre Mutter Bettina stellten sich im Gewölbekeller unter.

Derweil tanzten die ganz Harten oben weiter, angepeitscht von den Gruppen D-Projekt und Christafari. Bei den letzten Bands Crushead und Gregor Meyle blieb es trocken, auch Daniela Di Leo aus Welzheim schwenkte wieder die Arme vor der Bühne. „Die Stimmung hier ist gigantisch“, schwärmte die 16-Jährige. Mit ihrer Freundin Tamara Vertnik will sie nächstes Jahr wieder nach Hohenlohe kommen.

Metal-Open-Air

Tamara Vertnik und Daniela Di Leo kommen wieder.Fotos: Hagen Stegmüller

Über dem Jagsttal kündigen sich Donnerschläge an. Nicht weniger als elf Heavy-Metal-Bands lassen es am Samstag beim ersten „Boarstream“-Open-Air in Mulfingen-Eberbach krachen. Gruppen wie Dissected Angel und Into Darkness spielen von 13 bis 1.45 Uhr. Höhepunkt des Festivals und Abschluss zugleich ist die Band Black Messiah aus dem Ruhrpott. „Wir erwarten rund 500 Besucher aus ganz Süddeutschland“, sagt Simon Wieland vom Veranstalter, dem Nachwuchsteam der Hüttenfreunde Eberbach.

Patrick Mastalerz und Hanna Bahr favorisierten die Band Crushead.

Bereits am Freitag werden die ersten Metal-Jünger den Zeltplatz in Beschlag nehmen und die ersten Korken knallen lassen. Die Bands She’s the Beauty und No Basis spielen am Freitagabend beim Kupferfest im Festplatz Wiesengrund in Neu-Kupfer. Am Samstag ist die Band „Party Sound“ am Start.