Neue Hoffnung für Magna-Beschäftigte (09.03.2010)

Magna Zaberfeld - Wendung im Fall Magna: In die Verhandlungen um die geplante Schließung des Standorts Zaberfeld ist neue Bewegung gekommen. Nachdem noch vor wenigen Wochen der Komplettabzug bereits beschlossene Sache schien, steigt beim Betriebsrat jetzt wieder die Hoffnung, dass größere Bereiche des Werks erhalten bleiben. Die Rede ist von einer Stellenzahl im „hohen zweistelligen Bereich“.

Hintergrund ist ein Gutachten eines vom Betriebsrat beauftragten Wirtschaftsprüfers. Gestützt auf Zahlen der Geschäftsleitung hat dieser errechnet, dass Teile des Werks betriebswirtschaftlich sinnvoll weitergeführt werden könnten. Hierbei handelt es sich neben Stellen in der Verwaltung auch um Arbeitsplätze in der Produktion. Details wollen die Arbeitnehmervertreter wegen der laufenden Verhandlungen nicht bekanntgeben.

Das Management hat indes angekündigt, das Gutachten nochmals überprüfen zu lassen. Informierten Kreisen zufolge laufen zudem bereits Gespräche mit Interessenten für das Werksgelände.

Was mit den Magna-Mitarbeitern geschieht, die nicht gehalten werden können, ist derweil ungewiss. Noch arbeiten am Standort 220 Beschäftigte. Angedacht ist, eine Transfergesellschaft zu errichten. Die Betroffenen sollen aktiv bei der Suche nach neuer Arbeit unterstützt werden. Laut der für Magna zuständigen Gewerkschaft IG BCE ist der vom Management jetzt vorgelegte Entwurf für einen Sozialplan und Interessenausgleich jedoch „finanziell unzureichend“ ausgestattet.  wet





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