Magna hält an Schließungsplänen fest (19.01.2010)


Zaberfeld - Der österreichisch-kanadische Automobilzulieferer Magna will an den Schließungsplänen für das Zaberfelder Werk definitiv festhalten. Aus Unternehmenskreisen heißt es, die Konzernspitze sehe nach wie vor keine tragfähige Alternative zum Aus.

Erst Ende vergangener Woche hatte der Zaberfelder Betriebsrat einen Wirtschaftsprüfer bestellt, um zu analysieren, ob sich eine Fortführung des Standortes lohnen würde.

Noch bevor die ersten Prüfungsergebnisse feststehen und trotz zuletzt steigender Auftragszahlen für das Werk, scheint damit am Aus kein Weg mehr vorbeizuführen. Informierte Kreise berichten, dass die Schließung noch in den nächsten Monaten abgewickelt werden soll.

Laut einem Konzernsprecher sollen die Verhandlungen mit dem Betriebsrat um einen Sozialplan und Interessenausgleich „in Kürze“ beginnen. Einige der von der Schließung betroffenen 239 Mitarbeiter sind nach Magna-Angaben bereits in den Werken Markgröningen und Assamstadt untergekommen. wet





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