- Artikel
- 0 Kommentare
- Versenden
Magna: Keine Zukunft für Standort Zaberfeld (24.03.2010)
Von Werner Tewes

Zaberfeld - Die Hoffnung ist dahin: Nach nochmaliger Überprüfung aller Zahlen ist ein Gutachten jetzt zu dem Ergebnis gekommen, dass das Magna-Werk in Zaberfeld in keiner Form zukunftsfähig ist. Auch der Erhalt von Teilbereichen sei nicht rentabel, heißt es. Die Geschäftsleitung hat zudem die Verhandlungen um einen Sozialplan und Interessenausgleich für gescheitert erklärt. Damit geht Magna in Zaberfeld endgültig und komplett dem Ende entgegen.
Umzugspläne
Die Vorbereitungen für einen Abzug der Produktion sind bereits in vollem Gange. Informierten Kreisen zufolge sind Planer aus dem Magna-Werk in Massen/Brandenburg derzeit damit beschäftigt, den Umzug der Maschinen zu organisieren. Im Herbst, so heißt es, soll das Werksgelände in Zaberfeld geräumt sein.
Die Stimmung am Standort beschreiben Insider als „eine totale Katastrophe“. Der Grund: Bis zuletzt hatten Betriebsrat und Gewerkschaft noch geglaubt, dass zumindest Teile der Produktion und der Verwaltung gehalten werden könnten. Das neue Gutachten hat diese Hoffnung jedoch zerstört.
Differenzen
Die aktuell noch 220 Mitarbeiter in Zaberfeld blicken derweil einer ungewissen Zukunft entgegen, nachdem die Verhandlungen zwischen Firmenleitung und Arbeitnehmervertretern um einen Sozialplan und Interessenausgleich jetzt ergebnislos abgebrochen wurden. Magna hat die Verhandlungen für gescheitert erklärt, weil die Positionen zwischen den Parteien zu weit auseinanderlagen.
Aktienkurse Regional
Aktienindizes
Wirtschaftsticker Deutschland & Welt
München/Paris (dpa)15:26 Uhr
EADS-Chef erwartet 350 Mio. mehr Gewinn
Washington/München (dpa)13:52 Uhr
Zu späte Rückruf-Info: BMW muss US-Strafe zahlen
Brüssel (dpa)11:49 Uhr
Wirtschaft Südwesten
Wirtschaft Hohenlohe
Wirtschaft Kraichgau
Nützliche Links
1137 mal gelesen
Neckar: Immer mehr Schiffe hängen fest
927 mal gelesen
Nach Handzeichen Unfall verursacht
675 mal gelesen
Lagerhalle brennt ab - 200.000 Euro Schaden
616 mal gelesen
Bei Dauerfrost ein Bad in der Jagst
601 mal gelesen
Christian von Stetten wegen Engagement für die Malediven unter Druck
14 Kommentare
Polizei: S21-Einsatz „in den nächsten Tagen“
Berlin (dpa) 13 Kommentare
Wulff nutzte Firmen-Handy eines Freundes
8 Kommentare
Der März wird heiß im öffentlichen Dienst
5 Kommentare
Christian von Stetten wegen Engagement für die Malediven unter Druck
Freiburg (dpa/lsw) 3 Kommentare
Archivsuche
- Hauptnavigation Freizeit
- Themen Anzeigen
- Links
- Service




