Lidl und Kaufland wachsen

Neckarsulm  Die Schwarz-Gruppe mit Sitz in Neckarsulm hat ihren Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr von 67,6 auf 74 Milliarden Euro gesteigert – das sind etwa zehn Prozent.

Lidl erwirtschaftete davon nach vorläufigen Angaben 54 Milliarden Euro, im Vorjahr waren es 48,9 Milliarden gewesen. Kaufland steigerte den Umsatz von 18,7 auf 20 Milliarden Euro. 

Die Mitarbeiterzahl des sechstgrößten Handelshauses der Welt ist um 15.000 auf 335.000 gewachsen. Lidl hatte zum Ende des Geschäftsjahres am 28. Februar 9875 Filialen in 26 Ländern, Kaufland war mit 1150 Standorten in sieben Staaten vertreten.

Zum Ergebnis machte Gruppen-Chef Klaus Gehrig im Gespräch mit der Heilbronner Stimme keine konkreten Angaben, der Gewinn sei aber proportional dem Umsatz gewachsen.

Einfaches Erfolgsrezept

Eines der Grundprinzipien der Schwarz-Gruppe ist die Einfachheit. "Zu der müssen wir wieder zurückkommen", verordnet Gehrig dem Unternehmen eine gedankliche Schlankheitskur . "Einfachheit definiert sich heute aber anders als früher", sagt er. Aus einer Position der Stärke will er das erreichen. Fürs neue Geschäftsjahr ist Gehrig indes zuversichtlich. "Die ersten Monate sind ordentlich gelaufen", sagt er. Ob das Plus auch dieses Jahr zweistellig ausfällt? "Ich glaube nicht ganz, dass wir das schaffen. Aber wir werden es sehen." mfd

 

Markteintritt in USA

Die Vorbereitungen für den Lidl-Markteintritt in den USA sind in vollem Gange. Bis die ersten Filialen öffnen, werden dennoch noch mehrere Jahre ins Land ziehen − 2018 nennt Klaus Gehrig als Ziel. Schon 2016 sollen in Serbien die ersten Geschäfte öffnen − dort arbeiten Kaufland und Lidl übrigens eng zusammen beim Eintritt in den neuen Landesmarkt. Auch in Litauen ist der Markteintritt geplant.

Aktuell ist Lidl in 26 Ländern vertreten, Kaufland in Deutschland und sechs weiteren Ländern. mfd

 

 

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