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Da Silva bietet bei Läpple Jobgarantie an (06.08.2010)
Von Manfred Stockburger

Heilbronn - Der Kampf um die Zukunft von Läpple geht in die vermutlich letzte Runde. Nach Betriebsratschef Valentin Luschenz, der vergangene Woche für sein Konzept geworben hatte, hat sich jetzt auch Mario Da Silva zu Wort gemeldet: der Unternehmer aus Portugal, der mit dem Unternehmen einen Vorvertrag zur Übernahme des Werkzeugbaus abgeschlossen hat. Zum 1. September wird Da Silva Herr des Werkzeugbaus sein, falls der Betriebsrat bis dahin keinen Investor präsentiert und die Eigentümerfamilien überzeugt.
Schon jetzt laufen seine Vorbereitungen für die Übernahme auf Hochtouren. Die erste Priorität von Mario Da Silva ist es, wieder Ruhe in die Heilbronner Läpple-Belegschaft zu bringen. „Im ersten Jahr wird es im Werkzeugbau auf keinen Fall einen Personalabbau geben“, verspricht er. Und wenn sich die Konjunktur weiter so entwickelt wie in den vergangenen Monaten, dann will er auch danach die Belegschaft nicht antasten. „Der Werkzeugbau braucht 200 bis 250 Mitarbeiter, damit er funktionieren kann.“ Heilbronn sei indes ein „Superstandort“ – wegen der Nähe zu den Kunden.
Den Blechbereich will er nicht mit übernehmen, „weil ich mich damit nicht auskenne“. Läpple werde aber der wichtigste Kunde des Werkzeugbaus bleiben, und an der Zusammenarbeit werde sich „überhaupt nichts verändern“.
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