Albrecht Reimold bleibt im Porsche-Vorstand

Neckarsulm/Stuttgart  Der Vertrag von Albrecht Reimold beim Autobauer Porsche ist um fünf Jahre verlängert worden. Damit bleibt der Bretzfelder und frühere Werkleiter von Audi in Neckarsulm Produktionsvorstand bei den Zuffenhausenern.

Von Jürgen Strammer

„Albrecht Reimold steht für Perfektion und Leidenschaft im Automobilbau“, lobte Wolfgang Porsche, Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche AG, den 56 Jahre alten Hohenloher: „Mit seiner langjährigen Erfahrung ist er genau der Richtige, um an unserem traditionsreichen Stammsitz die Voraussetzungen zu schaffen, auch künftig neue faszinierende Sportwagen in höchster Qualität zu fertigen.“

Als wichtigste Aufgaben warten auf Reimold nun die Umstrukturierung des Stammwerks Zuffenhausen, unter anderem für die Fertigung des ersten rein elektrischen Porsche, der im nächsten Jahr kommen soll. 

Audi legt weiter zu

Reimolds früherer Arbeitgeber Audi hat unterdessen das Absatzwachstum im Februar fortgesetzt. Weltweit wurden 130950 Einheiten ausgeliefert. Das sind 4,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allerdings gab es in Europa kräftige Einbußen, vor allem in Frankreich und Deutschland. Kräftige Zuwächse in China und den USA sorgten jedoch unterm Strich trotzdem für das deutliche Plus. 

Im Jahresverlauf legte Audi mit 280.050 Einheiten um 12,4 Prozent zu. „Mit dem A6 haben wir die Erneuerung unseres Oberklasse-Portfolios weiter nach vorne getrieben, jetzt folgt der Ausbau. Noch in diesem Jahr werden wir mit dem Q8 und dem Audi e-tron zwei völlig neue Prestige-Modelle vorstellen“, sagte Vertriebsvorstand Bram Schot in seinem Ausblick.

Auch interessant: Der Bretzfelder Albrecht Reimold spricht im Achterbahn-Interview über seinen Job als Porsche-Vorstand, Audi-Anfänge und die Automobil-Zukunft.(08/2016)