Nach Faustattacke auf Theresienwiese: Rentner in die Reha verlegt

Heilbronn - Rund zwei Monate nach der folgenreichen Faustschlag-Attacke eines jungen Schläger-Trios gegen einen 73-jährigen Rentner auf der Heilbronner Theresienwiese hat das Gewaltopfer die Klinik verlassen. Der Mann sei seit einigen Tagen in Reha, bestätigte Polizeisprecher Rainer Köller heute. Zum Gesundheitszustand des Mannes äußerte sich die Polizei nicht.

Mit einem Faustschlag ins Gesicht war der Rentner am 9. Januar von einem der drei Täter niedergeschlagen worden, nachdem der Mann und seine Ehefrau das Trio ermahnt hatten, nicht gegen die Gedenktafel für die erschossene Polizistin zu treten. Der 73-Jährige fiel rückwärts um und wurde mit schweren Kopfverletzungen auf der Intensivstation behandelt. Zwei Wochen später hatte er noch Seh- und Sprechprobleme. Auch die weitere Genesung ist nach HSt-Informationen problematisch verlaufen.

Unterdessen sind die Akten der Polizei bei der Staatsanwaltschaft eingegangen. Die Ermittlungen liegen „in den letzten Zügen“, sagte Pressestaatsanwältin Michaela Molnar. Gemeinschaftliche schwere und gefährliche Körperverletzung werfen die Ermittler den 16-, 19- und 22-jährigen Tatverdächtigen vor, die an dem Tag weitere Passanten in der Stadt attackiert haben sollen. Wer wo zugeschlagen hat, wird sich wohl erst im Gericht genauer klären. Molnar: „Es sagt ja jeder etwas anderes.“ cf

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05.03.2008

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