Stillstand für Fahrradfahrer

Heilbronn - Die Stadt muss sparen. Wo genau der Rotstift angesetzt wird, werden erst die Haushaltsberatungen im Herbst zeigen. Klar scheint aber schon jetzt: Der erst letztes Jahr beschlossene Ausbau des Heilbronner Radverkehrsnetzes wird wohl nicht wie geplant umgesetzt werden können.

19.08.2009

Kommentare

6 Kommentare
  • 1
      stromsparen am 18.08.2009 22:01 Uhr

    Geschichten eines Radfahrers

    Das Fahrrad ist das Verkehrsmittel mit dem man am einfachsten, am schnellsten und am ökologischsten seine (vor allem kürzeren) Wege erledigen kann.
    Aktuell wurden etwa 16.000 dokumentierte km zurückgelegt.
    Jeweils zu Monatsbeginn gibt es auf meinem Weblog meinen Fahr_Rad-Bericht. Der letzte vom 4. August ist einsehbar unter:

    Mein Fahr_Rad-Berichthttp://meinekleine.kleinezeitung.at/999999/stories/369587/

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  • 2
      Toblerone am 19.08.2009 07:14 Uhr

    Stillstand für Fahrradfahrer

    Na bravo, die Stadt muss sparen.
    Ausgerechnet bei dem Verkehrsmittel das am umweltfreundlichsten ist gleich nach den Beinen. Jeden Sommer wird wegen der schlechten Luft in der Stadt gejammert, Geld für Umweltzonen ausgegeben und eine Bundesgartenschau geplant die gleich Millionen in Anspruch nimmt. Für solche Dinge hat man Geld. Lobenswert ist, dass man das Geld in Kinder und Jugend investieren will aber auch diese sind auf guten Radwegen sicherer unterwegs.
    Wären die Radwege besser ausgebaut auch die von Ort zu Ort, so würde der Bürger öfters das Auto stehen lassen. Dies wäre dann kein Stillstand, sondern ein Fortschritt für die Umwelt.

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  • 3
      taiwan am 19.08.2009 08:37 Uhr

    Lachnummer...

    da werden jetzt schon Millionen Verluste fuer die BUGA geplant, Millionen fuer die Nordbahn..
    Fahrradwege sind fuer die Zukunft, den die meisten der jetzigen Kinder wird sich kein Auto mehr leisten koennen, die Nordbahn wird zu teuer werden.....
    da helfen nur 2 Sachen:

    1.Fahrradweggebuehr einfuehren und mit diesen Gelder den Ausbau zuegig vorantreiben ..2025 lockt

    2. Man muss eine Fahrradbetriebsgesellschaft gruenden mit 6 Mitgliedern im Vorstand aus dem Gemeiderat, der OB wird Oberhaeuptling, und bekommt
    einen Orden, fuer das 100 Aufsichtsratsmandat...

    ..sonst bewegt sich in HN gar nix..

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  • 4
      sandy4 am 19.08.2009 08:37 Uhr

    Rote Pflastersteine?

    Na bravo, noch mehr rote Pflastersteine, falls überhaupt ein Radweg kommt? Sind die Planer nach 2-3 Jahren mal über die Pflastersteine gefahren, vielleicht auch mit dem Rennrad? Wohl kaum, denn eine halbe Gehirnerschütterung ist vorprogrammiert.
    Wo es geht fahre ich in Heilbronn neuerdings auf der Straße, nehme Berechtigungen auf Fußwegen nicht mehr wahr und ignoriere hupende Autofahrer wo möglich. Das Verhältnis Auto - Rad bessert sich dadurch nicht, aber ich komme schneller ans Ziel.

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  • 5
      gmhofmann  (12) am 19.08.2009 12:31 Uhr

    1983 - 1999 ...

    war die Amtszeit von Manfred Weinmann, in der - höflich ausgedrückt - nicht viel passierte. Aber dafür hat der verdiente Lokalpolitiker auch noch die Ehrenbürgerwürde erhalten...

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  • 6
      hugi  (36) am 19.08.2009 16:15 Uhr

    Typisch...

    Wir haben kein Geld für Radfahrer, denn es fahren nicht genug mit dem Rad. Ich würde in Heilbronn meine Kinder auch nicht allein mit dem Rad fahren lassen, das könnte ich nicht als verantwortungsvoller Vater.

    Es fehlt hier viel mehr als Geld für ein gutes Radverkehrsnetz. Es fehlt an Bewußtsein eine Entscheidung für die Zukunft zu treffen und an Mut diese Entscheidung umzusetzen.

    Wenn die Stadt fragen würde:
    BuGa oder 20 Jahre das Freibad finanzieren und ein Radverkehrsnetz ausbauen. Ich glaube die Entscheidung wäre eindeutig. Aber "Prestige"Objekte sind ja sooo wichtig.
    Vielleicht verdient auch nur der Freund vom Schwager mehr bei der Buga als am Radverkehrsnetz.
    So ist halt die Politik dieser Tage. Die Interessen des Bürgers sind sekundär...

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