Radtour ins Ungewisse

Heilbronn - Erstes Erlebnis: Ich muss schieben. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Mein Plan: Ich, der Autofahrer, schwinge mich auf den Drahtesel und fahre selbst auf den von unseren Lesern so kritisierten Radstrecken Heilbronns: von der Harmonie nach Sontheim, dann den Neckar entlang nach Neckargartach und durchs Industriegebiet zurück in die Stadtmitte.

31.07.2009

Kommentare

5 Kommentare
  • 1
      62092157  (57) am 30.07.2009 22:06 Uhr

    Radwege

    Wenn man die Radfahrer im Landkreis;Speziell im Zabergäu betrachtet, ist das anbringen von Gebotsschilder unnötig.Selbige werden ignoriert, Hinweise werden mit kräftigen Kommentaren gewürzt und die gesamte Fahrbahn in Anspruch genommen.
    Frei nach dem Motto: Ich fahre Rad,die anderen haben auf mich zu achten und die StVerk hat gefälligst nur für motorisierte Verkehrsteilnehmer eine Bedeutung.

    Freie Fahrt für Fahrradfahrer.

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  • 2
      wowehl  (12) am 30.07.2009 22:45 Uhr

    Muss man auf Radler Acht geben?

    Dem Beitrag von Andreas Tschürtz ist nichts hinzuzufügen, so perfekt beschreibt er den Heilbronner Radleralltag. Dem Kommentar von Nummer 62092157 allerdings schon! Wie kann man sich nur darüber beschweren, dass man als Autofahrer auch auf Fahrradfahrer Acht geben muss? Auf andere Autofahrer gibt man ja auch Acht.

    Nicht nur im Zabergäu, wo Nummer 62092157 scheinbar unterwegs ist, kommen hierzulande auf hundert hetzende Autofahrer ein paar wenige Radler. Das darf aber kein Grund sein, die Minderheit Radler als ärgerliches Hindernis, das es aus dem Weg zu räumen gilt, zu betrachten.

    Man kann nur vermuten , dass die meisten dieser hundert Autofahrer wahrscheinlich gar kein Rad besitzen, weshalb sie sich nicht in die Probleme der Radler hineinversetzen können. Andreas Tschürtz hat viele solcher Probleme ja zutreffend beschrieben.

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  • 3
      hugi  (37) am 31.07.2009 09:22 Uhr

    Hat ein Radfahrer weniger Rechte?

    Nur weil ich keine Tonne Eisen um mich herum habe bin ich im Straßenverkehr weniger Wert? Mittlerweile stell ich mich an Ampeln mittig auf die Spur, insbesondere wenn ich abbiegen will. Denn ich hab ehrlich gesagt keine Lust zwischen zwei Auto zu geraten.
    Aber wie der Kommentar von 62... so schön zeigt ist es bei vielen Autofahrern noch ein langer Weg bis zur Einsicht.

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  • 4
      gmhofmann  (12) am 31.07.2009 11:49 Uhr

    Absolut realistisch ...

    Danke für den Artikel, Herr Tschürtz. Mir und vielen anderen Radler/innen geht es aber täglich so, da wir das ganze Jahr über in HN Rad fahren.
    Wie in unserer Stadt mit Radlern umgegangen wird, zeigt gleich ein aktuelles Beispiel: Die wenigen Radabstellbügel vor dem Eingang Kaufhof (Ex-Horten) werden heute von einem Aktionsstand teilweise zugestellt. Einfach hirnlos, wer sowas genehmigt...

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  • 5
      wirwilhelm am 31.07.2009 14:44 Uhr

    Radfahrer

    gab es schon vor den Autos und sie wird es noch geben, wenn es keine Autos mehr gibt. Falls die Menschheit bis dahin sich nicht selbst den goldenen Schuss gesetzt hat.

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