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Polizistenmordfall wird zur Geduldsprobe (25.08.07)
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>>Fotoserie: Ausnahmezustand am 25. April in Heilbronn
Heilbronn - Vier Monate nach dem Mord an der Polizistin Michéle Kiesewetter auf der Heilbronner Theresienwiese hat die Polizei von den Tätern offenbar noch immer keine heiße Spur.
Die Ermittlungen konzentrieren sich nach Soko-Angaben auf den genetischen Fingerabdruck, den eine gesuchte Serienverbrecherin am Streifenwagen der überfallenen Beamten hinterließ. Ihre Spur fand sich auch an anderen Tatorten in Deutschland und Österreich, ihr Name und ihre Herkunft sind unbekannt. Von 1400 Hinweisen muss die Polizei noch rund 300 bearbeiten. „Auf Zufälle verlassen wir uns nicht“, sagt Soko-Leiter Frank Huber. Er ist guter Dinge, die Ermittlungen erfolgreich abzuschließen.
Die 22-jährige Polizistin war am 25. April durch einen Kopfschuss auf der Theresienwiese gestorben. Ihr Kollege (24) überlebte einen Kopfschuss schwer verletzt. An die Tat kann er sich nicht erinnern. Die Unbekannten schossen aus nächster Nähe, als die Beamten im Wagen Pause machten, und nahmen ihnen die Pistolen ab.
100 000 Euro Belohnung sind in dem Fall ausgesetzt. Rund 30 Beamte sind derzeit in der Sonderkommission „Parkplatz“ im Einsatz. cf
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