Polizistenmord: Tatwaffe identifiziert

In dem zerstörten Wohnhaus wurden die beiden Dienstpistolen aus dem Heilbronner Polizistenmordfall sichergestellt.  HSt/Archiv
Heilbronn/Zwickau - Die Waffe, mit der die Polizistin Michéle Kiesewetter (22) im April 2007 am helllichten Tag auf der Heilbronner Theresienwiese erschossen worden ist, ist eindeutig identifiziert. Die im Zwickauer Wohnhaus der mutmaßlichen Serienmörder gefundene baugleiche Waffe, mit der der Polizistenmord verübt wurde, ist die Tatwaffe. Das bestätigte am Montagabend der Sprecher des Generalbundesanwalts, Marcus Köhler, auf Anfrage der Heilbronner Stimme.

Die Waffe war im Schutt der ausgebrannten Wohnung des Terror-Trios „Nationalsozialistischer Untergrund“ gefunden worden.

Warum die mutmaßlichen Mörder auf zwei Streifenpolizisten schossen und die 22-jährige Michéle Kiesewetter töteten, ist jedoch nach wie vor unklar.

1.-Mai-Demo

 

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Unterdessen gab es kritische Fragen zum jüngsten Aufmarsch von Neonazis, der am 1. Mai 2011 in Heilbronn für einen Ausnahmezustand gesorgt hatte. Die Rechtsextremen, denen massiver Protest von Bürgern entgegenschlug, zogen damals nahe am Tatort des Polizistenmordes vorbei und skandierten ihre Parolen.

Wie Kripo-Chef Volker Rittenauer bestätigte, war auch „eine Handvoll“ Teilnehmer aus dem Vogtland unter den rechten Demonstranten. Das Vogtland liegt im Grenzgebiet von Bayern, Thüringen und Sachsen.  cf/fur

 




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