Polizistenmord: Staatsanwälte treffen sich (26.06.07)
Nach der Kritik mangelnder Koordination haben sich fast alle Staatsanwaltschaften, die an den Ermittlungen zur Aufklärung des Polizistenmordes beteiligt sind, gestern in Heilbronn getroffen.
Das Treffen kam auf eine Initiative des leitenden Oberstaatsanwalts Volker Link zustande. Ziel sei „neben dem persönlichen Kennenlernen der unmittelbare Austausch von fallrelevanten Informationen”, heißt es in einer Pressenotiz. Um welche Infos genau es sich dabei handelte, „kann ich nicht sagen”, erklärte Heilbronns Pressestaatsanwältin Michaela Molnar. Mit der Zusammenkunft erwarte man in Zukunft „noch schnellere Drähte”. Außerdem erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Arbeit der Soko.
An dem Treffen nahmen Vertreter der Staatsanwaltschaften Bad Kreuznach, Freiburg, Karlsruhe, Darmstadt/Zweigstelle Offenbach teil. Klaus Puderbach aus Mainz fehlte. Er hatte laut Molnar „keine Zeit”. Es gebe aber „keinen Missklang” mit ihm. Die Heilbronner Staatsanwältin betonte, dass es nach wie vor dabei bleibe, dass die jeweiligen Behörden auch für die Fälle in ihrem Bereich zuständig sind.
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