Das Phantom hinterließ Spur auch im Saarland (01.04.08)
Auch in der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken hat die große Unbekannte im Heilbronner Polizistenmordfall eine Gen-Spur hinterlassen. Bei einem Einbruch in ein Wohn- und Geschäftshaus am 3. Oktober 2006 fanden die Ermittler einen Stein, mit dem eine Fensterscheibe eingeschlagen worden war. An diesem Stein wurde DNA-Material entdeckt, das exakt zu jener Spur passt, die das weibliche Phantom am Streifenwagen der Ende April 2007 in Heilbronn erschossenen Polizistin Michéle Kiesewetter hinterlassen hatte.
Fund bei Einbruch Rund 30 Spuren hat die mysteriöse Serientäterin in Süddeutschland, Österreich und Frankreich hinterlassen. Vier Mordfälle, ein versuchter Raubmord und zig Einbrüche stehen auf der Liste. Die Spur aus dem Saarland gaben die Behörden wegen weiterer Ermittlungen in dem Einbruchsfall bisher nicht bekannt. Jetzt hat die Saarbrücker Polizei den Fund bestätigt. Bei dem Einbruch in das Wohn- und Geschäftshaus seien der oder die Täter ohne Beute abgezogen, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Sie seien bei ihrer Tat „offensichtlich gestört“ worden.
Keine Neuigkeiten Für Heilbronns Polizeisprecher Peter Lechner ist die Saarbrücker Spur „eine von vielen“. Sie stamme zudem aus der Zeit vor dem brutalen Mord auf der Theresienwiese. Größeres Augenmerk legen die Ermittler derzeit auf die neue DNA-Spur des Phantoms aus dem Dreifachmord an drei Georgiern im Raum Mannheim.
Allerdings gibt es vom zuständigen Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) noch „keinerlei Neuigkeiten“, wie LKA-Sprecher Herbert Klein sagt. „Wir brauchen jetzt erstmal die Ruhe, alles akribisch zu untersuchen und abzuklären.“ Die Soko „Zelle“ überprüft das Auto eines V-Mannes des Landeskriminalamts, der in Verdacht steht, in den Dreifachmord verwickelt zu sein und derzeit in Untersuchungshaft sitzt. In seinem Wagen fand sich die DNA-Spur des Phantoms. cf/nia
Bildergalerien zum Polizistenmord
Archivsuche
- Hauptnavigation Freizeit
- Themen Anzeigen
- Links
- Service


