Beate Z. schweigt - Vernehmungen abgebrochen

Heilbronn/Zwickau - Die Polizei hat die Spurensuche im abgebrannten Versteck der mutmaßlichen Bankräuber aus Zwickau weitgehend abgeschlossen. Im Laufe des Tages solle die Arbeit in den Trümmern des Hauses beendet werden, sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen. „Alle Beweisstücke müssen dann getrocknet, sortiert und zur Auswertung vorbereitet werden“, erklärte er. Das Feuer soll die 36 Jahre alte Beate Z. gelegt haben, die dort mit dem Bankräuber-Duo zusammengelebt hatte.
Das Trio steht auch im Zusammenhang mit dem Mord an der Heilbronner Polizistin Michéle Kiesewetter vor viereinhalb Jahren unter Verdacht. Die mutmaßliche Brandstifterin Beate Z. sitzt derzeit in Untersuchungshaft, schweigt aber beharrlich zu den Vorwürfen.
Eine erneute Vernehmung sei nicht geplant, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Antje Dietsch, am Freitag. „Die Frau hat von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht und das müssen wir erst einmal akzeptieren.“ Es habe keinen Sinn, sie alle zwei Stunden wieder vorzuladen.
Die zwei Mitbewohner sollen sich vor einer Woche nach einem Banküberfall in Eisenach selbst getötet haben. Bei ihren Leichen in einem Wohnmobil fanden die Ermittler auch die Dienstwaffe der getöteten Heilbronner Polizistin. lsw
- Überwachten Fahnder Internet-Nutzer? (21.05.2012)
- Generalstaatsanwalt fordert engere Kooperation (10.05.2012)
- BKA veröffentlicht Urlaubsbilder von Nazi-Terrorzelle (09.05.2012)
- Focus: Polizistenmord-Fahnder sollen wichtigen Hinweis übersehen haben (06.05.2012)
- Polizistenmord: Soko Parkplatz beendet Arbeit (04.05.2012)
- Polizistenmord: Erhält ein Rentner hohe Belohnung? (01.05.2012)
- Bewegende Gedenkfeier auf der Theresienwiese (25.04.2012)
- Polizistenmord: Endlich zur Ruhe kommen (21.04.2012)
- Polizistenmord: Klare Indizien, offene Fragen (21.04.2012)
- Zschäpe soll an Morden beteiligt gewesen sein (19.04.2012)
- Polizistenmord: Neue Gedenkstele, anderer Akzent (18.04.2012)
- Hinterbliebene von getöteter Polizistin erhielten 25.000 Euro (26.03.2012)
- Neuer Wirbel um Theorie von gezieltem Anschlag (23.03.2012)
- Untersuchungsausschuss lädt Zschäpe vor (16.02.2012)
- Weitere Theorie für Mord an Polizistin in Heilbronn (10.02.2012)
- Polizistenmord: Neonazi-Helfer auch im Land? (20.12.2011)
- Bundesanwalt widerspricht Beziehungstat-Theorie (14.12.2011)
- Mutmaßlicher Unterstützer der Neonazi-Terrorgruppe gefasst (11.12.2011)
- Range will keinen Deal mit Zschäpe (07.12.2011)
- Polizistenmord: Generalbundesanwalt zeigt Tatwaffe (01.12.2011)
- Polizistenmord: Die nächste unglaubliche Theorie (30.11.2011)
- Bürgermeister fordert vom Innenminister öffentliche Entschuldigung bei Familie Kiesewetter (29.11.2011)
- Ex-NPD-Funktionär als Terror-Helfer festgenommen (29.11.2011)
- Heilbronner Neonazis verhöhnen Terror-Opfer (24.11.2011)
- Polizistenmordfall: BKA gibt Fehler zu (24.11.2011)
- Weiteren Terror-Verdächtigen festgenommen (24.11.2011)
- Polizistenmord: Die Geschichte von der Beziehungstat zerfällt (24.11.2011)
- Rechtsextremisten hinterließen Spuren der Gewalt (23.11.2011)
- These vom Racheakt hat Lücken (23.11.2011)
- Bundestag entschuldigt sich nach Neonazi-Morden (22.11.2011)
- Polizistenmord in Heilbronn gezielte Tat? (22.11.2011)
- Mord an der Polizistin Michéle Kiesewetter - Spurensuche in Oberweißbach (20.11.2011)
- Zweite Tatwaffe des Polizistenmords identifiziert (21.11.2011)
- Mutmaßliche Rechtsterroristin Zschäpe schweigt weiter (18.11.2011)
- Generalbundesanwalt: Zschäpe hat sich noch nicht geäußert (16.11.2011)
- Verdächtiges Wohnmobil - Spur führt zu Holger G. (17.11.2011)
- BGH-Ermittlungsrichter erlässt Haftbefehl gegen Holger G. (15.11.2011)
- Gefahr von Rechts - Heilbronns BM Mergel fordert härteres Vorgehen (14.11.2011)
- Polizistenmord: Tatwaffe identifiziert (14.11.2011)
- Haftbefehl gegen Beate Z. erlassen (14.11.2011)
Bildergalerien zum Polizistenmord
Archivsuche
- Hauptnavigation Freizeit
- Themen Anzeigen
- Links
- Service


