Rückkehr der Spielstadt

Von unserer Mitarbeiterin Margit Stöhr-Michalsky

Rückkehr der Spielstadt

Weinsberg - 260 Kinder zwischen neun und zwölf Jahren erwartet Gnurpsel-City wieder in den Sommerferien vom 31. Juli bis 10. August. Die Spielstadt in Weinsberg des Gemeindeverwaltungsverbandes mit Weinsberg, Ellhofen, Lehrensteinsfeld und Eberstadt findet alle zwei Jahre statt.

Verfahren Ab Montag liegen die Anmeldebogen für Gnurpsel-City in den Rathäusern aus. "Eltern können sich den Anmeldebogen abholen, zu Hause ausfüllen und im Rathaus wieder abgeben oder in den Briefkasten werfen", sagt Kathrin Rogowski vom Jugendreferat der Stadt Weinsberg. Bis 24. Februar muss der Anmeldeformular zurück sein.

"Die Preise sind seit 2006 stabil", teilt sie mit. Der Aufenthalt kostet für ein Kind 110 Euro, für zwei Kinder 200 Euro und für drei Kinder 260 Euro. Das Ferienangebot wird durch die Teilnahmegebühren und Sponsoren finanziert. Ein mögliches Defizit tragen die Kommunen des Gemeindeverwaltungsverbands Raum Weinsberg.

Wenn die Spielstadt auf dem Gelände der Mühlrainturnhalle die Tore öffnet, wird es ein vielfältiges Angebot geben, um das Leben in einer Stadt für die Kinder spielerisch erfahr- und erlebbar zu machen. Im Rathaus kann wieder geheiratet werden, die Teilnehmer wählen erneut ihren Bürgermeister. Das Arbeitsamt vermittelt Jobs in den 50 Betrieben. Stundenlohn gibt es in unterschiedlichen Werkstätten. Der Lohn kann bei der Bank einbezahlt oder beim Frisör, in der Tanzschule oder im Reisebüro ausgegeben werden.

Das Reisebüro vermittelt Exkursionen für die Gnurpsel-City-Bürger. Wie im richtigen Leben, müssen auch Steuern abgeführt werden. Es gibt wieder eine Kranken- und eine Polizeistation. In diesem Jahr sind auf dem Gelände neue stabile Zelte installiert, die auch eine Schlechtwetterperiode aushalten.

Für das bunte Treiben in der Kinderstadt benötigt die Organisatorin 100 Betreuer. Dabei sein werden Fachschülerinnen, die ihr zweiwöchiges Sommerpraktikum in der Spielstadt absolvieren. Von den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (IJGD) kommen Studenten aus verschiedenen Ländern, die in den Handwerksbetrieben ihre Deutsch verbessern.

Ehemalige "Wir haben auch ehemalige Ferienstadtkinder, die jetzt als Betreuer hier sind", freut sich Kathrin Rogowski. Mütter und Väter, die bei der täglichen Ausgabe des Mittagessens helfen wollen, sind willkommen. Es werde ebenfalls ein Fahrer benötigt für die täglichen Einkäufe.

Wer mithelfen möchte, kann sich bei Kathrin Rogowski unter der Telefonnummer 07134 512-232 melden.




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