Lösungen für nördliche City lassen auf sich warten
Heilbronn - Die großen Lücken in der Heilbronner Innenstadt sind mit Stadtgalerie und Klosterhof gefüllt.
Kommentare
11 Kommentare-
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henschel
am 08.02.2010 23:29 Uhr
Stadt hat die Leerstände regelrecht provoziert!
Zitat von Eigentümer Dinkelacker
Man könne nicht Flächenexpansion betreiben und neue Center wie den Klosterhof bauen, ohne sich um die Auswirkung auf vorhandene Flächen zu kümmern.
O.a. Kommentar ist nichts weiter hinzuzufügen. -
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a.schonath
(60) am 08.02.2010 23:52 Uhr
Hallo Herr Henschel,
es ist doch ganz klar, daß eine solche Aussage von einem Immobilienbesitzer kommt, der seinen Mieter an das Klosterhof verloren hat.
Es war doch immer nur das seinerzeit Mögliche machbar. Können Sie sich nicht mehr erinnern, wie es vor der Errichtung des K3-Zentrums dort ausgesehen hat?
Und auch das ECE war eine richtige Entscheidung. Natürlich wäre es besser gewesen, wenn das Klosterhofkaufhaus vor dem ECE errichtet worden wäre. Das war aber nicht möglich.
Und Leerstände und Geschäftsschließungen - besonders in der heutigen Zeit - wird es immer geben. Mit und ohne ECE. -
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henschel
am 08.02.2010 23:58 Uhr
@schonath
Hallo Herr Schonath, ich denke hier machen Sie sich etwas zu einfach. Sicherlich ist o.a. Eigentümer-Aussage in gewisser Weise auch subjektiv.
Fakt ist aber auch, dass wettbewerbsverzerrend zusätzliche Verkaufsflächen und dazu noch im Textilbereich überproportional akzeptiert worden sind.
Das war damals auch schon längst bekannt und wurde mehrheitlich auch vom Gemeinderat ignoriert. -
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a.schonath
(60) am 09.02.2010 00:36 Uhr
Hallo Herr Henschel,
ich mache es mir gewiß nicht leicht, aber ich weiß wie alles gelaufen ist.
Es kann einem Immobilienbesitzer oder Investor nicht vorgeschrieben werden, welche Art von Läden er aufnimmt - mal abgesehen vom „Zentrenkonzept” und von einem „Städtebaulichem Vertrag”. Wäre durch einen solchen „Städtebaulichem Vertrag” der Textilbereich eingeschränkt worden, wären die zwei Projekte in der City höchstwahrscheinlich nicht realisiert worden.
Im übrigen wollten die Heilbronner Kaufleute, daß sich der Modepark Röder in der Innenstadtkern ansiedelt, was aber nicht ins Konzept dieser Firma gepaßt hätte.
Und man darf nicht außer acht lassen, daß Heilbronn im Wettbewerb zu anderen Städten steht. -
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henschel
am 09.02.2010 19:16 Uhr
@schonath
Herr Schonath, man kann es drehen und wenden wie man will, es war seinerzeitig absehbar, wenn die Stadtgalerie etabliert wird und der Klosterhof, dass dann die Nordstadt "abrutscht".
Des weiteren wurde uns seinerzeitig von OB Himmelsbach und Alexander Throm zugesagt, dass man sich um einen ausgewogenen Branchenmix und höhere Niveau kümmert bzw. sicher stellen will. Diese Voraussetzungen wurden ganz klar und unmissverständlich auch in dem GFK-Gutachten, was als Unbedenklichkeitsbescheinigung galt, zwingend eingefordert.
Aus o.a. Gründen habe ich deshalb auch den Zusagen nicht geglaubt, da in der Tat ein Investor sich hier nichts vorschreiben lässt.
Die Alternative wäre z.B. eine Markthalle auf diesem Gelände gewesen, was wirklich eine Bereicherung, auch für Kunden aus dem Umland gewesen wäre. -
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a.schonath
(60) am 09.02.2010 21:20 Uhr
Teuerste Markthalle der Welt
Als die Entscheidung für die Stadtgalerie gefallen ist, ging man davon aus, daß ein Neubau auf dem Klosterhofareal in den nächsten Jahren überhaupt nicht zu realisieren ist. Dies hat sich aber durch das völlig unvorhersehbare Ableben eines Mehrheitseigentümers des Klosterhofes, der sich gegen jeglichen Verkauf gesperrt hat, geändert.
Die Errichtung einer Markthalle auf diesem Areal wäre aufgrund der Grundstückspreise unmöglich gewesen. Da hätte sich kein Investor gefunden, denn die Mieten für die Marktstände wären unbezahlbar geworden.
Und nochmals: Leerstände wird es immer geben - mit und ohne der Stadtgalerie sowie mit und ohne des Klosterhofkaufhauses.
Und ehrlich: Warum regt man sich über die wenigen Leerstände auf und schaut nicht in die Schaufenster, die voll und schön dekoriert sind? -
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henschel
am 09.02.2010 23:16 Uhr
Wieso teuerste Markthalle der Welt?
Wer sagt denn, dass man hätte das Grundstück für eine Markthalle an einen Investor verkaufen müssen?
Die Stadt hätte hier auch verpachten können, hätten dann allerdings weniger daran verdient.
Was nützen mir woanders schön gefüllte Schaufenster, wenn an anderer Stelle ein ganzer Straßenzug weg bricht. Was glauben Sie wie die mittel- und langfristige Entwicklung nun in diesem Bereich unter den aktuellen Umständen aussehen wird.
Heilbronn hat schon immer nach Motto verfahren: Ein Loch wird gestopft, in dem man weitere Löcher aufreißt. -
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a.schonath
(60) am 13.02.2010 13:18 Uhr
Rechnung geht nicht auf!
Nun, Herr Henschel,
für die Stadt Heilbronn wäre eine Markthalle auf dem Grundstück des Klosterhofes oder auf dem Landerer-Areal zur teuersten Markthalle der Welt geworden.
Im ersten Fall hätte die Stadt Heilbronn Millionen ausgeben müssen, um das Klosterhof-Areal zu kaufen und im anderen Fall hätte sie keine Einnahmen aus dem Verkauf des Landerer-Areals erzielt. Ein solches Geschäft hätte der Stadt Heilbronn laufende und hohe Verluste eingebracht. Allein schon die Gewerbesteuereinnahmen aus den neu errichteten Geschäften dürften die angedachten Einnahmen aus der Verpachtung der Markthalle um ein vielfaches übersteigen. -
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henschel
am 08.02.2010 23:39 Uhr
Stadt hat die Leerstände regelrecht provoziert!
Zitat von Eigentümer Dinkelacker
Man könne nicht Flächenexpansion betreiben und neue Center wie den Klosterhof bauen, ohne sich um die Auswirkung auf vorhandene Flächen zu kümmern.
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gmhofmann
(12) am 10.02.2010 12:14 Uhr
Eine neue Kolumne in der HSt.
Henschel vs. Schonath.
Falls das überhaupt jemand lesen will... -
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exilseeraeuber
(44) am 10.02.2010 13:43 Uhr
...und dabei....
...wollte Herr Schonath schon vor Wochen seine deutsche Staatsbürgerschaft abgeben

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