So lief der Besuch von Christian Rach in Böckingen ab

Heilbronn  Spitzenkoch Christian Rach machte auf der Suche nach Deutschlands Lieblingsrestaurant auch im Rebstock La petite Provence in Heilbronn-Böckingen Station. Die Sendung lief gestern Abend auf RTL.

Von Tobias Wieland

Bieten provençalische Küche in Böckingen an: Dominique und Beate Champroux. Foto: privat

Für den Einzug in das Finale hat es nicht gereicht, viele tolle Erinnerungen bleiben dennoch: Das Rebstock La petite Provence hatte es bei "Rach sucht: Deutschlands Lieblingsrestaurant" in der Kategorie Spezial unter die besten vier Lokale Deutschlands geschafft. Am Montagabend lief auf RTL die Sendung, in der das Rebstock gegen ein griechisches, ein thailändisches und ein veganes Restaurant antrat.

Das Inhaber-Ehepaar Beate und Dominique Champroux hatte schon eine kleine Vorahnung, dass es mit dem Sieg in der Spezial-Kategorie und dem damit verbundenen Einzug in die Finalrunde (nächsten Montag auf RTL) vielleicht nicht klappen würde. Schließlich sei in der Endrunde mit einer schwierigen Küchenaufgabe zu rechnen, die von dem Zwei-Personen-Team womöglich nicht zu stemmen sein würde.

Der Spitzenkoch Rach hätte ohnehin bewundert, welche Arbeit die Champroux (Beate im Service, Dominique in der Küche) zu zweit leisten. Und so war er auch angetan über die Speisen, die ihm kredenzt wurden - in Sachen Optik und Geschmack. 

Kritik gab es allerdings auch: Für Rach waren die Speisen mehrmals etwas zu stark gewürzt und etwas mehr Zeit muss man im Rebstock schon mitbringen. "Wenn Herr Rach Kritik äußert, dann ist das konstruktiv für mich und ich mache mir Gedanken darüber. Es heißt aber nicht unbedingt, dass ich etwas ändere", sagte Dominique Champroux im Nachhinein. Geschmäcker seien eben verschieden. Und so dramatisch wie im TV dargestellt, sei die Situation gar nicht gewesen. 

Dass es im Rebstock weitergeht wie bisher, ist den Inhabern ohnehin wichtig festzustellen. "Es ist eine Ehre für uns, dass wir so weit gekommen sind", sagte Beate Champroux. "Es gibt aber viele, die danach abheben, wenn sie im Fernsehen waren. Wir sind wie sonst auch." Ein bisschen Stolz über das Erreichte ist aber schon erlaubt: "Von 10.061 Bewerbungen unter die letzten 13 gekommen zu sein, das ist ja auch schon was", sagte Dominique Champroux - und hat damit vollkommen Recht. 

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