Bundeswehr-Lkw brennt aus

Verkohlter Asphalt vor dem Heilbronner Haus der Wirtschaft, wo am frühen Samstagmorgen eine Zugmaschine der Bundeswehr in Flammen stand. Foto: Veigel

Heilbronn - Eine Zugmaschine der Bundeswehr brannte am Samstagmorgen vor dem IHK-Gebäude in der Heilbronner Ferdinand-Braun-Straße vollständig aus. Nur noch schwarze Brandflecken wiesen am Samstagmittag darauf hin, wo das sogenannte Info-Mobil abgestellt war. Seit Donnerstag hatte sich die Bundeswehr gemeinsam mit anderen Unternehmen auf der IHK-Bildungsmesse präsentiert. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen von Brandstiftung aus.

Betroffenheit

„Das trifft einen schon“, gab Werner Bergmann, Leiter des Info-Fahrzeugs, zu. Er hatte das Fahrzeug im Jahr 2003 direkt ab Werk übernommen, war mit ihm in ganz Baden-Württemberg und Unterfranken unterwegs. Von dem Brand erfuhr er gegen 3.30 Uhr. Als die Feuerwehr, die etwa um 2.30 Uhr an den Unglücksort gerufen wurde, eintraf, stand die Zugmaschine des Fahrzeugs bereits in Flammen. Allerdings konnten die Einsatzkräfte ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindern. Es kam dadurch nur zu einem leichten Schaden an dem Auflieger.

100.000 Euro Schaden

Den Sachschaden beziffert die Heilbronner Polizei auf rund 100 000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde das Fahrzeug sichergestellt, um es auf mögliche Spuren zu untersuchen. Nach Angaben der Polizei fanden die Ermittler Reste von Brandbeschleuniger: Teile eines in Flüssigkeit getränkten Lappens sowie eine Plastikflasche.

Zu möglichen Motiven gab es auch am gestrigen Sonntag noch keine Erkenntnisse. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Heilbronn unter der Telefonnummer 07131/104-2060 entgegen. nia

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