Mit dem Powerboot mit 150 Sachen über den Neckar

Von Helmut Buchholz

Heilbronn - Mit 150 Sachen über den Neckar rasen? Das ist nicht schneller als die Polizei erlaubt. Powerboote dürfen das und bringen das Tempo locker aufs Wasser. Am Wochenende zog das Modellbootspektakel des Heilbronner Vereins MSC Hansa die Zuschauer zu Hunderten an den Fluss oberhalb der Heilbronner Otto-Konz-Brücke.

Zwischen zwei Bojen flitzten die kleinen Renner fast so schnell wie bei einem Formel-1-Grand Prix, so dass manche Mühe hatten, mit den Augen der Bewegung zu folgen. Gleichzeitig führten Händler und Fans beim 14. Powerboottreffen vor dem Clubheim Fachgespräche. Es ist nach Vereinsangaben die größte Zusammenkunft dieser Art in ganz Europa.


Männerdomäne

Powerboote sind eine Männerdomäne. „Er schraubt, ich fahre“, sagte Cornelia Hilbig, während sie es sich in ihrem Campinstuhl am Neckar bequem machte. Der Freund der 21-Jährigen, Markus Marschall, war mit ihr aus Dachau mit seinem 1,80-Meter-Katamaran nach Heilbronn gereist, zum vierten Mal schon zum Treffen des MSC Hansa. „Mein Boot hat ein Spitzentempo von bis zu 200 Stundenkilometer“, erklärt der 22-Jährige stolz.

Schon im zarten Alter von zwei Jahren habe er sein ersten „professionelles“ Powerboot gehabt. Kunststück. Sein Vater fing mit 14 Jahren damit an. Auch bei den kleinen Ausgaben der Hochleistungsschiffe fällt der Apfel offenbar nicht weit vom Stamm. Was die Faszination ausmacht? „Tempo und Technik“, antwortet Markus Marschall. Seiner Freundin gefallen dagegen „die Abflüge“ mehr.

Lesen Sie mehr darüber am Montag in der Heilbronner Stimme.

Vereinsinfos unter www.msc-hansa.de.



termine4besenkalenderverkehrspiele

An alle Leser der "Heilbronner Stimme"



Diese Woche neu im Kino

Umfrage

Lade TED
 
Ted wird geladen, bitte warten...
 

Archiv-Ticker: Zurückgeblättert

Anzeigenmarkt