An offenen Sonntagen scheiden sich die Geister
Heilbronn - Nicht ohne kritische Anmerkungen segnete der Heilbronner Gemeinderat drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr 2013 ab.
Kommentare
63 Kommentare-
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henschel
am 07.02.2013 19:24 Uhr
Verkaufsoffene Sonntage nur wege dem reinen Kommerz!
Dies hat meiner Meinung überhaupt nichts mit dem geänderten Freizeitverhalten zu tun!
Hiermit wurde lediglich der Konsument angefüttert für vermeintlich größeren Konsum. Schlussendlich wurde aber der Umsatz lediglich nun auch auf die Sonntage verteilt und ist unterm Strich höchsten auf gleichem Niveau geblieben. Dafür allerdings höherer Personal- und Nebenkostenaufwand für den Einzelhandel!
Diese gerufenen Geister wird man so schnell nicht mehr los! -
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setubal
am 07.02.2013 20:26 Uhr
Sonntagsverkauf - Offnungszeiten verlängerten -
die aktuellen Offnungszeiten reichen doch, damit der Konsument sich eindecken und das Geld ausgeben kann.
Wer am Sonntag einkauft, kommt in den nächsten Tagen doch nicht mehr vorbei. - Umsatzverschiebung -
Die Mitarbeiter des Handels, sind die leidenden Personen, da Sie schon abends, nachmittags und morgens je nachdem am Arbeitsplatz da sein müsen.
Nicht zu vergessen, der radikale Abbau von festen Angestellen zu Aushilfskräften aller 480Euro Basis, damit die langen Offnungszeiten eingehalten werden können.
Wir tragen alles das noch mit !! -
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sinclaire333
am 07.02.2013 21:13 Uhr
Sonntagsverkauf gehört abgeschafft
henschel und ?sebutal , Ihr habt total recht !!
Ich gehe Sonntags grundsätzlich nicht einkaufen,
aber der "moderne" Mensch hat ja heutzutage sonst nichts besseres an Sonntagen zu tun als zu konsumieren. -
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mctheknife
(113) am 07.02.2013 21:23 Uhr
Auch noch
Sonntags einkaufen? Da würde mich doch was beissen, Lasst doch dem Personal auch ihr freies Wochenende mit der Familie.So eine perverse Geschäftsidee kann nur einem kranken Sklaventreibergehirn einfallen.
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a.schonath
(61) am 08.02.2013 00:31 Uhr
Hallo Herr Henschel,
das Problem liegt doch ganz woanders: in der Konkurrenz der Städte unter einander.
Wenn man dies lösen will, müßte man verkaufsoffene Sonntage nicht nur landesweit verbieten - sondern bundesweit.
Daß bei uns der Kommerz im Vordergrund steht und die traditionellen wie auch die christlichen Werte immer mehr zurück gedrängt werden, ist ja nichts Neues. -
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norinofu
am 08.02.2013 07:07 Uhr
stellt euch vor....
es ist Sonntags geöffnet und keiner geht hin. Jeder hat es in der Hand. Einfach nicht hingehen.
Aber dann bitte auch nicht zum Bäcker, ins Kino, zum Mittagessen, einen Zoo oder sonstige Freizeiteinrichtungen. -
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Lups
am 08.02.2013 08:28 Uhr
Auf den Punkt gebracht!!!
Das ist nämlich die "Scheinheiligkeit" bei der ganzen Geschichte.
Es gibt so viele andere Branchen in denen Sonntagsarbeiten als ganz selbstverständlich gesehen werden und wo keiner bereit ist darauf zu verzichten oder auf die heilige Sonntagsruhe zu bestehen. Darunter sind einige Bereiche bei denen es auch nur um unser Vergnügen oder unsere Bequemlichkeit geht. Also bitte, jeder mal an die eigene Nase gefasst, wo er am Sonntag gerne andere Leute für sich arbeiten lässt und dass das ganze Jahr über. - 8 Auf diesen Kommentar antworten
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nash2409
(33) am 08.02.2013 07:53 Uhr
Nachtrag
Und wieder ein verkaufsoffener Sonntag. Der Tanz ums Goldene Kalb oder das Pilgern nach Mekka ist für den deutschen Durchschnittsbürger der Gang zum Futtertrog am verkaufsoffenen Sonntag. Als Stadtbewohner hat man noch nicht mal Sonntags seine Ruhe vor dem Einkaufsamok.
Was soll man schließlich auch anderes in seiner Freizeit tun?! An den verkaufsoffenen Sonntag erinnern? Nö. Oder einfach mal Zuhause bleiben? Nö. Spazieren gehen? Nö, nö, nö … Das Denken ist nämlich bereits durchsetzt mit Kommerz und »Ich bin doch nicht blöd«. Der Kapitalismus, er hat’s geschafft: Die Gehirne sind Dank exzessiver Werbung in den letzten Dekaden bereits so aufgeweicht, dass selbst die Nazis mit ihrer effizienten Propaganda diesbezüglich in der 2ten Reihe sitzen bleiben. Was übrig bleibt, ist Kaufen, Markendenken und Stumpfsinn. Kultur und andere nichtkommerzielle Dinge bleiben als »Ludwigsplatz in Flammen« qualmend als Ruine, oder eben als verkaufsoffener Sonntag zurück. Wir übergeben feierlich dem Feuer: Der verkaufsoffene Sonntag! -
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Guen
am 08.02.2013 09:08 Uhr
Sonntagsverkauf,
keine Ladenschlußzeiten mehr an den anderen Wochentagen!
Dazu passt das Jammern, es gibt im Einzelhandel immer weniger Vollbeschäftigte, die von ihren Einkommen allein nicht mehr über die Runden kommen. Als Nebenjob im Einzelhandel, funktioniert auch nicht, denn von ca. 6 Uhr bis 23 Uhr müssen die dort Beschäftigten auf Wunsch ihres Arbeitgebers abrufbar sein.
Sehe ich die Menschenmassen, die Sonntagsverkauf und Spätabendseinkauf nutzen, denke ich dabei nur an Egoismus. Sie machen die Einzelhandelsbeschäftigten zu Arbeitssklaven, die jederzeit für sie im Laden stehen und freundlich bedienen müssen - am besten rund um die Uhr!
Wo bleiben dabei die sozialen Bereiche eines planbaren Familien- oder das Vereinsleben?
Wer nun die Dienste und Schichtarbeiten ausgesuchter Berufe, die auch nachts und an Wochenenden für uns arbeitet damit vergelicht, der behgeht den Denkfehler, dass dort trotz dieser Zeiten in regelmäßigen Schichten gearbeitet wird.
Ich selbst arbeite lange Jahre im Wechselschichtdienst und kenne den Unterschied zur Beschäftigung im Einzelhandel.
Zudem wurden diese Schichtdienstberufe freiwillig gewählt und werden gerade in unserer Industrie weitaus besser als im Einzelhandel bezahlt.
Im Einzelhandel dagegen sind auch viele Arbeitnehmer/innen, die versuchen müssen Familie/Kinder und Job unter einen Hut zu bringen.
Wer kann dort noch über die Zeiten des Schulunterrichtes seiner Kinder dort planbar arbeiten oder zumindest abends bei ihnen zu Hause sein.
Egal, ob es nur wenige Sonntage im Jahr sind, Sonntagsverkauf "normaler Einzelhandelsgeschäfte" ist eine Unsitte unserer Gesellschaft, die sozial Denkende nicht unterstützen sollten. -
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Lups
am 08.02.2013 09:38 Uhr
Ach....
und wie machen diejenigen die in....
Gastronomie u. Hotelfach
Vergnügungsparks u. Bäder
Radio-, Fernseh- u. Zeitungsbranche
Tankstellen
Ect….
...arbeiten????
Und das sind jetzt "nur" Branchen in denen es um unseren "Spaß" geht!
Was ist mit den Menschen die im Gesundheitswesen, Polizei, Justiz, Betreuungsbereichen, usw.. arbeiten??
Haben die keine Familien??
Klar muss es dafür, dass am Sonntag gearbeitet wird, einen gerechten Ausgleich geben, aber das gilt auch für diejenigen, die im Einzelhandel Sonntag‘s arbeiten müssen.
Ich bleib dabei, solange wir Sonntag‘s Leistungen nutzen wofür Andere arbeiten müssen, brauchen wir hier nicht jaulen oder uns "scheinheilig" darüber aufregen, dass der „Sonntagsruhetag“ fallen soll. Für viele Menschen ist er schon lange gefallen!!! -
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leintalmotzer
(64) am 08.02.2013 10:09 Uhr
Lups, ja
bei den aufgezählten Diensten (Polizei, Krankendienste, Verkehr...)ist das zwangsläufig so. Die Menschen, die diese Berufe gewählt hatten wußten, welche Belastungen auf sie zukamen, ihre Familien haben sich (hoffentlich) arrangiert und es bestehen tarifliche Regelungen was Sonderdienste und Freizeitausgleich anbelangt.
Aber müssen wir ohne Not den Kreis dieser Menschen vergrößern, nur um denen zu gefallen, die scheinbar nichts mit einem Wochenende anfangen können?
Wir fassen uns regelmäßig an den Kopf, wenn wir an den verkaufsoffenen Sonntagen gemütlich zum Schwimmen ins Stadtbad fahren und die sonntäglichen Konsumlemminge an diesem Möbelhaus mit dem roten Stuhl sehen.
Die meisten Kommentare sehen die Sache m.E. schon realistisch. Das lässt auf Vernunft hoffen. -
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Lups
am 08.02.2013 11:59 Uhr
@leintalmotzer: Genau das ist aber der Punkt....
Zitat von leintalmotzer...wenn wir an den verkaufsoffenen Sonntagen gemütlich zum Schwimmen ins Stadtbad
Im Stadtbad müssen auch Menschen arbeiten, damit Sie baden können!!!
Zitat von leintalmotzer...müssen wir ohne Not den Kreis dieser Menschen vergrößern, nur um denen zu gefallen, die scheinbar nichts mit einem Wochenende anfangen können?
????
Es ist mir zu einfach, einerseits für den eigenen Spaß die "Rechtfertigung", dass die Leute sich den Beruf entschieden haben, zu nutzen und andererseits bei den Leuten im Verkauf auf die Tränendrüse zu drücken. Auch diese haben sich ihren Job ausgesucht und wenn sich das mit den verkaufsoffenen Sonntagen zu ihrem Nachteil verändern sollte, muss wie bei allen andern auch, eine Neuregelung her oder ein Jobwechsel.
Ich persönlich brauche keinen verkaufsoffenen Sonntag, mich keckst einfach an, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird!!
Da wo es persönlich reinpasst ist es ok, dass Menschen am Sonntag für den eigenen Spaß arbeiten müssen und da, wo es einen nicht so betrifft, macht man einen auf solidarisch mit den armen...... -
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leintalmotzer
(64) am 08.02.2013 13:47 Uhr
Also gut Lups,
mein Seelenheil hängt nicht am Sonntagsbade. Aber irgendwie dienen die öffentlich bereitgestellten Freizeitmöglichkeiten auch einer sozialen Aufgabe.
Sie können aber schon unterscheiden, was wirklich notwendig ist oder nicht? Gut, ein städtisches Bad gehört nicht unbedingt dazu, aber vielleicht können viele Eltern mit ihren Kindern dieses werktags aus zeitlichen Gründen nicht nutzen? Ich sprach auch ausdrücklich von "ohne Not".
Gange hald ned uff de Heichelberg en de Biergarde damed dia Bedienonge frey händ. -
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Lups
am 08.02.2013 14:08 Uhr
leintalmotzer um Himmelswillen....
machen Sie mir die Bedienung auf dem Heuchelberg nicht arbeitslos!! Die geht dann unter der Woche mit ihren Kindern ins Schwimmen. So "einfach" ist das.
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Lups
am 09.02.2013 08:30 Uhr
Genau das trifft auch für gemütliches und entspanntes Einkaufen zu!!!
Zitat von leintalmotzer...aber vielleicht können viele Eltern mit ihren Kindern dieses werktags aus zeitlichen Gründen nicht nutzen? -
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nash2409
(33) am 08.02.2013 10:22 Uhr
@Lups
Kommerzfetischisten und Neoliberale heulen nun auf, kennen sie schließlich doch nur noch den Konsumismus und bringen das Arbeitsplatzargument mit langem Bart.
Ich bin ohnehin der Meinung, dass verkaufsoffene Sonntage nicht den Konsum ankurbeln, sondern allenfalls die kleinere Konkurrenz damit noch mehr an die Wand drücken. -
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Gerit
am 08.02.2013 10:53 Uhr
Die Vielzahl der Spätkunden,,,
sind oft Diejenigen, die tagsüber Zeit hätten, Ihren
Einkauf zu tätigen! Doch es gibt einen Einzelhändler,
der mit reduzierter Ware, in den Abendstunden die
Kunden förmlich anheizt! Die Leidtragenden, sind die
Angestellten!!
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Lups
am 08.02.2013 12:20 Uhr
...und es gibt genug Leute die den ganzen Tag arbeiten
..und froh sind abends noch die Gelegenheit zum Einkaufen zu haben!!
Der Einzelhandel passt sich da auch dem Bedarf der Gesellschaft an.
Und mal nüchtern betrachtet, in vielen anderen Ländern gibt es 24 Std. Öffnungszeiten, komisch da geht es auch und vermutlich ohne Gejaule.
Wieso wird eigentlich hier so getan, als würden die Angestellten beim Öffnen des Geschäftes da sein und beim Schließen des Geschäftes erst ihren Feierabend haben. Die haben genau so ihre festen Tarifregelungen und Zeiten wie alle anderen auch.
Außerdem weiß ich, dass einige Menschen sehr froh sind, abends noch einen kleinen Nebenverdienst zu haben, wenn der Partner auf die Kinder aufpasst.
Also mal alle Seiten betrachten!! -
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trolli1
am 08.02.2013 11:53 Uhr
Heuchler dieser Welt vereinigt euch
1.Es geht hier um max.4 verkaufsoffene Sonntage im Jahr die mit entsprechenden Aktionen verbunden sind (Franzosenmarkt;Jazz+Einkauf,etc.pp),diese als Referenz für die "Ausbeutung" der Angestellten im EH anzuführen ist nach rationellen GEsichtspunkten mehr als lächerlich
2.Kein Händler wird Sonntags oder abends öffnen wenn es sich nicht rechnet (In HN ist der EH i.d.R. um 19Uhr geschlossen,ausnahme Weihnachtsgeschäft+Stadtgalerie)
3.Kein Mensch stört sich an geöffneten Bäckerien,Kinos,Freizeitparks,Bädern,Gewerbeschauen;Kärwen o.ä.
Hier versuchen sich wieder ein paar Dauernörgler die man Sonntags beim Trunk oder Härdtner trifft mit völlig Heuchlerischen Argumenten zu profilieren! -
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Guen
am 08.02.2013 12:20 Uhr
trolli1,
es geht nicht um heuchlerische Meinungen, es geht darum, dass dem Kommerzdenken weniger immer mehr Arbeitnehmer unfreiwillig keine geregelte Arbeitszeiten mehr haben.
Ich kenne noch die Schlagzeilen der Gewerkschaften "samstags gehört Papi mir!"
Ich hätte auch nichts dagegen gehabt, wenn kleine Familienbetriebe mit ihren eigenen Familienangehörigen nicht den damals strengen Ladenschlußzeiten Folge hätten leisten müssen. Gerade kleine Läden auf dem Lande hätten dadurch leichter überleben können. Dadurch, dass es keine Ladenschlußzeiten mehr gibt und das Sonn- und Feiertagsgesetz immer mehr ausgehöhlt wird, haben es jedoch die "Größeren" geschafft kleinen Läden keine Überlebenschancen mehr zu lassen.
Es ist leider auch so, dass immer mehr Anlässe gesucht werden um verkaufsoffene Sonntage ins Leben zu rufen.
Denken Sie auch mal an Lebensmittelhandwerksbetriebe, die dafür Sorge tragen müssen an den Verkaufszeiten firsche Ware in ihren Regalen anzubieten. Wie soll ein kleiner Handwerker dies mit seinem fest beschäftigten Personal anbieten oder soll er zu diesen Stoßzeiten etwa "Leiharbeiter" in seine Produktionsbetriebe stellen -hire & fire?
Ihr Punkt drei hinkt gewaltig. Meinen Sie etwa die kleinen Bäcker wären begeistert über den Sonntagsverkauf, jedoch stehen sie unter dem Konkurrenzdruck. Würden sie nicht öffnen, wären die beleidigten Sonntagskunden sehr schnell Kunden des Mitbewerbers.
Kinos und ihre anderen Aufzählungen, ebenso Gaststätten sind kein Vergleich zum Einzelhandel, denn hier zählt wieder, dass Arbeitnehmer die dort arbeiten überwiegend diese Arbeitszeiten wollen.
Waren es wirklich so viele, denen ein langer Samstag und ein Donnerstagabend mit einer Öffnungszeit bis 20 Uhr nicht ausreichten um einkaufen zu können.
Mir bleibt die Äusserung einer Kollegin, die regelmäßig freitags um zwölf ins freie Wochenende ging und an anderen Wochentagen spätestens um 16 Uhr zu Hause war in Erinnerung.
Sie meinte, "das Wegfallen der Ladenschlußzeiten ist einfach spitze, ich kann nach Hause gehen, ausruhen und joggen hinterher dann im Einkaufscenter bummeln!"
Hätte sie als Verkäuferin im Einzelhandel gearbeitet, wäre sie sicher andere Meinung gewesen.
Ich meine, dies ist "purer Egoismus"! -
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Lups
am 08.02.2013 12:42 Uhr
@guen:... und es wird auch keiner gezwungen im Einzelhandel zu arbeiten!!!!
Zitat von guenKinos und ihre anderen Aufzählungen, ebenso Gaststätten sind kein Vergleich zum Einzelhandel, denn hier zählt wieder, dass Arbeitnehmer die dort arbeiten überwiegend diese Arbeitszeiten wollen.
So redet man sich dann das Gewissen wieder rein!!
Bullshit!!
wir wollen am Sonntag:
Ins Kino gehen, wir wollen lecker essen, in die Eisdiele, ins Kaffee, in Vergnügungspark, in Zoo,zum Schwimmen, mit dem Auto umeinander flitzen, die neusten Nachrichten bekommen, Radio hören.......
Hierfür arbeiten Menschen am Sonntag und denen wäre mit Sicherheit ein freier Sontag auch lieber!!! -
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trolli1
am 08.02.2013 13:54 Uhr
@guen
Lieber Guen,
ich habe lange genug im Einzelhandel mit den langen Öffnungszeiten gearbeitet!Mir hier Eogismus zu unsterllen ist witzlos!!!
Zjmal auch kein Mensch in Westeuropa gezwungen wird dies zu tun!Wenn ich heute in den EH beruflich einsteige weiss ich was für AZ auf mich zu kommen,genauso wie in der Gastronomie,Unterhaltungsbranche,Lebensmittelbranche,etc.pp.
Ich persönlich gehe bei Jazz+Einkauf sehr gerne in die Stadt und zwar völlig ohne schlechtes Gewissen und freue mich das es so gut ankommt.Wäre die HN´er City jeden Samstag so voll würde jeder EH Luftsprünge machen!
Und wie ich schon sagte 1.sprechen wir hier von max.4 Sonntagen im Jahr,d.h. 48 oder 90% sind nach wie vor frei!2.Wenn ich der Logik folgen würde dürfte kein Bäcker,Kino,Florist,Tankstelle,Theater o.ä. öffnen dürfen!Dies wird aber von den meisten die hier dagegen "Wettern" fleißig genutzt! -
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trolli1
am 08.02.2013 13:58 Uhr
Und abschließend
es ist in HN pro Jahr insges.20Stunden geöffnet was bedeutet das jeder Angestellte sollte er gezwungen werden zu arbeiten hier 20 Überstunden leisten "muss"!Soviel muss an mancher Inventur am Stück gearbeitet werden!
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Lacroix
am 08.02.2013 13:10 Uhr
Krämerseelen
Davon gibt es offensichtlich, nach manchen Kommentaren hier zu urteilen, doch mehr als ich dachte. Hauptsache gestänkert!
Zitat von trolli1Hier versuchen sich wieder ein paar Dauernörgler die man Sonntags beim Trunk oder Härdtner trifft mit völlig Heuchlerischen Argumenten zu profilieren!
Das trifft es ins Schwarze! -
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dagenbach
am 08.02.2013 13:21 Uhr
Jammern...
...wenn Geschäfte schließen, weil sie keine attraktiven Aktionen anbieten und weil man lieber dem sonntäglichen Shoppingvergnügen in anderen Städten gefrönt hat;
...aber sich sonntags nicht scheuen, im Internet einzukaufen;
...aber selbstverständlich in Wallfahrtsorten ohne kirchliche Einsprüche lustig jeden Sonntag dem Einkaufstrieb frönen;
...wenn dann Arbeitsplätze verloren gehen, weil andere Städte cleverer damit umgehen.
Nur Ärzte, Pflegepersonal, Busfahrer, Eisenbahner, Gastwirte, Bereitschaftsdienste, Künstler, Polizisten,..., dürfen nicht jammern - aber das Gejammere möchte ich nicht hören, wenn am Sonntag keine Apotheke ein Zahnschmerzmittel verkaufen darf.
Soviel ich weiß, gibt es weder einen Arbeits- noch einen Einkaufszwang und der Kirchgang wird weder verboten, noch wird er am Sonntagmorgen tangiert, denn an den 3 Sonntagen darf erst ab 13 Uhr geöffnet werden. -
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nash2409
(33) am 08.02.2013 13:37 Uhr
Die Verfechter des Sontagskonsums erinnern mich an den Film
Totendämmerung oder Erwachen der Toten.
Der Handlungsort Einkaufszentrum wurde häufig als Allegorie auf den Kapitalismus interpretiert. Als die vier das Einkaufszentrum erreichen und die Zombies sehen, die von der Shopping Mall anscheinend unwiderstehlich angezogen werden, mutmaßen sie, dass die Untoten an den Ort zurückkehren, der ihnen auch im Leben der wichtigste war. Die Zombies wandern ziellos durch die Gänge und erinnern dabei nicht zufällig an völlig normale Kaufhausbesucher.
Auch die vier menschlichen Hauptdarsteller sind anfangs begeistert von den Gütern des Einkaufszentrums, das ihnen eine Zeit lang alleine zur Verfügung steht. Sie schwelgen in einem Überfluss, in dem keine materiellen Wünsche offen bleiben. Es werden Szenen gezeigt, in denen sie Kaviar essen, Champagner trinken und teure Kleidung tragen. Geld holen sie in dicken Bündeln aus der Kaufhausbank und benutzen es als Spielgeld für Poker. Erst als ein Zustand totaler materieller Befriedigung erreicht ist, wird ihnen ihre verzweifelte Situation wieder bewusst, und Niedergeschlagenheit und Depression kehren zurück. Der grenzenlose Konsum hat die Gruppe kurzzeitig abgelenkt, an den eigentlichen Problemen nichts geändert. Dennoch greift Stephen wenig später die plündernde Rockerbande vor allem deshalb an, um den materiellen Besitz der Gruppe zu verteidigen. Das führt zu Stephens Tod und zum Zusammenbruch des im Kaufhaus etablierten Systems.
Zitat von Regisseur George A. RomeroIch wollte versuchen, [Zombie] den gleichen thematischen Kern zu geben, den der erste Film hatte, und über einige meiner eigenen Ideen über die Gesellschaft sprechen. Ich denke nicht, dass es sich dabei um hintergründige Aussagen handelt. Ich glaube, es ist sonnenklar! Absolut offensichtlich: Die Art, wie die Gesellschaft konditioniert wurde zu denken, dass, solange man dieses Zeug besitzt, das Leben wundervoll ist. Und wie man fälschlicherweise von Dingen angezogen und verführt wird, die in deinem Leben eigentlich nicht wichtig sein sollten, es aber dennoch sind. -
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Lups
am 08.02.2013 13:56 Uhr
@nash2409: Also weg mit dem Konsum!!!!!
Ab sofort wird nur das Nötigste gekauft!!!
Ähhhh, wie viel Menschen verlieren dann ihren Job????
Wie wäre es mit: "Erst mal nachdenken, bevor Sie so einen Schwachsinn propagieren!"
Ich denke, dass der Einzelhandel dann doch verkaufsoffene Sonntage vorziehen wird. -
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henschel
am 08.02.2013 18:36 Uhr
Verkaufsoffene Sonntage verhindern keinen weiteren Abstieg im Einzelhandel
sondern fördern nur noch mehr Lohndrückerei im Einzelhandel. Es darf also noch schneller im Hamsterrad gestrampelt werden. Wohl demjenigen Händler, welcher ein Nischen-Geschäftsmodell hat und nicht auf derartigen Aktionismus angewiesen ist.
Daten + Fakten -
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trolli1
am 08.02.2013 19:54 Uhr
@Wutbürgerlein Henschel
Immer wieder erheiternd wie Sie sich auf Ihren Messias den gescheiterten Ex-Zentralbanker Jahnke berufen
@Gerit
Mir neu das es in Frankreich,USA,etc.pp extrem heiß ist....Viell.in Ihrer Vorstellung!Selten so nen Schwachsinn gelesen!
Und abschließend:
Ein Verkaufsverbot an Sonntagen gerne dann aber Branchenübergreifend und Flächeneckend inkl.Bäckereien,Apotheken,Floristen.....
Mal schauen wie schnell Wutbürgerlein Henschel dann vorm Trunk rebelliert....... -
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trolli1
am 08.02.2013 20:22 Uhr
Und Wutbürgerlein Henschel eine Frage hätte ich noch
Wer verkauft seine Waren+Dienstleistungen eigentlich nicht aus kommerziellen Gründen????
Oder lassen Sie die chin.Hafenarbeiter aus Spaß an der Freude Ihre Container für 60$ im Monat verladen??????? -
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Gerit
am 08.02.2013 18:58 Uhr
Es sieht ja so aus,,,
als ob die verkaufsoffenen Sonntage, bzw. Night Shop-
pings etwas "Besonderes", gar verbilligt, zu bieten hätten, außer viel Trubel, das wars auch schon!! Was
andere Länder in Bezug zu Ihren Öffnungszeiten betrifft, diese Völker, haben aufgrund der Hitze, Ihre
Mittagsruhe, öffnen erst bei Sonnenuntergang! -
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Lups
am 09.02.2013 08:23 Uhr
@Gerit: Mag ja seit...
das Sie noch zu den Frauen zählen, die ganz gemütlich unter der Woche einkaufen können und dann verstehe ich auch, dass Sie kein Verständnis für die "Sache" haben.
Lasse Sie sich gesagt sein: Heutzutage gibt es viele Frauen die unter der Woche zur Arbeit gehen, Kinder haben und schauen müssen, dass sie den Haushalt auch noch geregelt bekommen. Meistens ist Samstag dann der Tag, an dem alles liegen gebliebene "aufgearbeitet" wird und der Wocheneinkauf auch noch erledigt wird. Ich kenne viele Familien, in denen es genauso abläuft und genau diese Familien, Paare oder auch Singles freuen sich, wenn sie mal ganz entspannt sonntags durch die Stadt flanieren können und nicht nur abgehetzt Sachen besorgen.
Schauen Sie einfach mal über Ihre Nasenspitze hinaus! Es hat schon seinen Grund, warum die verkaufsoffenen Sonntage so gut besucht sind!! -
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henschel
am 09.02.2013 09:00 Uhr
@Lups Es geht schlussendlich immer zu welchen Preis/Konsequenzen!
Dieses entspannte Einkaufen ist aber mit erheblichen Zusatzkosten verbunden für den Einzelhandel, wenn existenzsichernd entlohnt wird! Nur ist man oftmals nicht bereit und auch nicht in der Lage diese Zusatzkosten zu bezahlen!
Die Händler werden deswegen auch nicht mit mehr Umsatz und Gewinn entlohnt!
Also was bleibt unterm Strich, Lohndrückerei bzw. Negativspirale. Da sind wir wieder beim Thema, wenn Realitäten ignoriert werden, schlagen umso mehr diese Ignorierungen immer mehr auf die Füße, wie z.B. die Themen Mindestlohn, Altersarmut usw.! -
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Lups
am 09.02.2013 10:44 Uhr
@henschel: Dann müssen Sie diese Maßstäbe auch bei allen anderen...
Branchen, die am Sonntag arbeiten, anlegen und dagegen sein! Zumindest was die "Vergnügungsbranche" betrifft.
Außerdem ist die heutige größte Konkurrenz des Einzelhandels das Internet und gerade Berufstätige, die keine Möglichkeiten haben mal in Ruhe einkaufen gehen zu können, nutzen dann dieses Medium. Ich denke schon, dass mit solchen offenen Sonntagen mehr Geld vor Ort ausgegeben wird, anstatt im Internet. -
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henschel
am 09.02.2013 11:03 Uhr
@Lups Dies ist eben ein Trugschluss!
Es wird eben nicht mehr Geld ausgegeben, allenfalls ist der Rückgang nicht noch schlimmer.
Ich gebe Ihnen recht, der Maßstab gilt natürlich für alle Bereiche, welche Schichten, an Sonn- und Feiertage arbeiten.
Bei Schichtarbeiter und Wochendarbeiten gibt es auch entsprechende Zuschläge, bis zu 50% auf den Lohn. Im Einzelhandel ist dies in der Regel eben nicht der Fall! Bei den z.B Tankstellen und Vergnügungsbranche funktioniert auch der Zuschlag, durch entsprechend erhöhte Preise, was auch mehrheitlich akzeptiert wird. Warum eigentlich nicht auch im Einzelhandel?! -
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Lups
am 09.02.2013 11:56 Uhr
@henschel: Es wird nicht generell mehr Geld ausgegeben....
dennoch ist es so, dass gerade auch in meinem Bekanntenkreis mittlerweile vieles im Internet gekauft wird, weil die Leute wenig zeitliche Möglichkeiten haben in der Stadt einzukaufen (vor allem auch wenn sie im ländlichen Bereich wohnen). Es sind auch keine Leute die auf "Teufel komm raus" sparen wollen und deshalb dort einkaufen, sondern tatsächlich, wenn es ihnen möglich ist, den Händler "vor Or"t bevorzugen. Von daher stellt sich nicht die Frage: Wird mehr Geld durch solche Aktionen ausgegeben, sondern wo wird es ausgegeben!?
Ich glaube auch nicht, dass das Personal im Einzelhandel für die Arbeit am Sonntag nicht einen entsprechenden Ausgleich bekommt (sei es finanziell oder zeitlich). -
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henschel
am 09.02.2013 12:25 Uhr
Verkaufsoffene Sonntage verhindern eben nicht den Umsatzverlust!
Es ist ein reine Werbemaßnahme, welche an und für sich zu begrüßen ist. Der Preis hierfür wird aber immer höher, sh. letzte gezwungenermaßen erfolgte Sparmaßnahmen, seitens der Stadtinitiative. Die Zunahme durch das Internet wird hiermit erstmal sicherlich nicht verhindert. Internethändler wie z.B. Zalando schreiben immer noch rote Zahlen, da eine zu hohe Rücksendequote zu verzeichnen ist und sicherlich nicht auch umweltfreundlicher, diese Art des Einkaufes. Will heißen die derzeit im Internet angebotene Preise sind praktisch wettbewerbsverzerrend und somit auch ein Grund warum verstärkt dort eingekauft wird.
Man nennt dies auch das Hase-und-Igel-Spiel, was sehr wohl zu Lasten der Löhne geht, da man immer dort die auftretenden Mehrkosten wieder reinholen will, um auch die Gewinnmarge auf hohem Niveau zu halten oder durch Selbstausbeutung, seitens der inhabergeführten Einzelhändler. Thalia kommt ja auch schon unter Druck durch diese Wettbewerbsverzerrung im Internet! -
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henschel
am 09.02.2013 12:28 Uhr
Ergänzung
Die SPD hat ja schon eine Zwangsabgabe zu Gunsten der Stadtinitiative in der Schublade, woran sich alle Einzelhändler einer Stadt dann zu beteiligen hat, ähnlich wie bei der IHK. Wie weit wollen wir eigentlich dieses Spiel noch treiben?!
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henschel
am 09.02.2013 13:15 Uhr
@ Lups Wie hier also geschrieben wird
werden angeblich doch nicht überall Zuschläge bezahlt aber Zuschläge auf Preise bei Tankstellen usw., wie von mir geschrieben und nie etwas anderes behauptet wurde! Warum werden dann nicht wenigstens diese erhöhnten Profite anteilmässig an die betreffenden ArbeitnehmerInnen weiter gegeben?!
Diese verkaufsoffenen Sonntage dienen dann doch offensichtlich nur der Profitmehrung und nichts anderem! -
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trolli1
am 09.02.2013 14:20 Uhr
@Wutbürger Henschel
Auch werden niergends auf Preis Sonntagszuschläge erhoben.Die Preise z.B. in Tankstellen sind Sonntags wie Monatgs (vom Sprit abgesehen) identisch!
Auch hier wieder eigentl. keine Ahnung aber die Nebelkerze anmachen!!
Typisch Wutbürger!! -
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trolli1
am 09.02.2013 14:23 Uhr
Und hier noch die Stelle wo Sie sehr wohl behauptet haben
das Sonntagszuschläge bezahlt werden:
Bei Schichtarbeiter und Wochendarbeiten gibt es auch entsprechende Zuschläge, bis zu 50% auf den Lohn.
Tja lieber Henschel wie ich schon oft schrieb wer mit Dreck wírft sollte wenigstens anstänig recherchieren!! -
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trolli1
am 09.02.2013 14:24 Uhr
Das ganze erinnert mich irgenwie an Ihre imaginären
Milchpreise vom November.......
Im EH kennen Sie sich anscheinen gar nicht aus....... -
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leintalmotzer
(64) am 09.02.2013 12:58 Uhr
Herr Henschel,
Offensichtlich wird doch mehr Geld ausgegeben (als man verdient hat). Kombinieren Sie doch mal diesen Artikel mit dem nicht "kommentierbaren" Artikel unter "Südwesten" in dem gemeldet wird, dass fast 700 000 Bürger im Bundesland konsumüberschuldet sind.
Aber zur Diskussion: wäge mir on wenn, wie dohanne gwinscht, kenne d´Läde rond omd Uhr offableybe wänns eahna waas giid. I wohn en dr zwoide Raihe, weg vum Schdroßeverkehr bey dr Naachd. -
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trolli1
am 09.02.2013 13:01 Uhr
Und auch hier siht man mal wieder das Wutbürgerlein keine Ahnung hat von was er schreibt!!
An Tankstellen in HN wird generell 8.-€ die Std.bezahlt egal ob Nacht-oder WE-Schicht!!
Speilhallen und Kinos zwischen 6.-und8.-€ auch unabhängig von Tag und Uhrzeit!Gastronomie dasgleiche!!!
Wie immer keine Ahnung,nichts recherchiert aber schön die Nebelkerze zünden!!
Typisch Wutbürger Henschel!!!! -
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trolli1
am 09.02.2013 09:39 Uhr
@Wutbürgerlein
Da ist ja endlich das Ryan-Zitat,hat aber lange gebraucht.......
Liefern Sie doch mal der Abwechslung halber Bsp.welche EH betreiben in HN aufgrund oder an diesen 3Sonntagen Lohndrückerei........
Welche EH in HN sind denn nicht bereit die aktuel jährlich 15 anfallenden Ü-Stunden auszugleichen??
Oder ist das nur wieder eine Ihrer typischen Nebelkerzen???
Und nachem Sie ja so vehemnt dagegen sind (wie gegen alles andere auch)hoffe ich mal Sie oer Ihre Frau am Sonntag nicht wieder beim Bäcker zu treffen! -
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Lups
am 09.02.2013 15:04 Uhr
@henschel: Mal ehrlich......
hier in dieser Diskussion stecken wir in der Sackgasse. Sie haben Ihre und ich meine Meinung zu der Sache. Wir bewegen uns im Kreis und unterm Strich kommt nicht wirklich etwas raus.
Daher mache ich, für meine Person, jetzt einen Punkt hinter das Thema und wünsche allen noch ein schönes Wochenende!!! -
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Guen
am 09.02.2013 17:18 Uhr
Lups,
eines zum Thema keine Zeit zum Einkaufen!
Meinen Sie eigentlich wirklich, dass die heutige Generation, mit durchweg kürzerer Wochenarbeitszeiten als ihre Eltern in den 50ern bis 70ern, mit durchweg mehr an Mobilität und größeren Einkaufscentern nur einkaufen können, wenn Geschäfte für sie rund um die Uhr öffnen?
Ist es nicht auch so, dass bezüglich des Freizeitverhaltens deutliche Unterschiede zwischen der heutigen und der vorherigen Generation bestehen.
Bitte aber nicht darauf hinweisen, dass heute alle Mütter einer beruflichen Arbeit nachgehen, Haushalt und Kinder versorgen müssen.
Es gab schon in den 60ern genügend Familien bei denen beide Elternteile beruflich eingebunden waren.
Auch sie mussten nicht verhungern oder konnten keine Kleidung einkaufen.
Meine Sorge liegt nicht bei einzelnen Ausnahmen verkaufsoffener Sonn- und Feiertage. Meine Sorge liegt darin, dass durchaus vernünftige Errungenschaften für den Schutz der Arbeitnehmer und ihrer Familien immer weiter auf dem Kommerzaltar geopfert werden. Das Jammern ist bereits heute deutlich zu hören! -
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henschel
am 09.02.2013 17:51 Uhr
@Guen diesen Ausführungen als Jahrgang 1950 kann ich mich voll anschliessen!
Eben Ignorierung von Realitäten und.....
-
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trolli1
am 09.02.2013 18:54 Uhr
@Guen
Lieber Guen,
Sie machen es sich hier ein wenig zu einfach.
Schauen Sie sich doch alleine nur die Zahlen der Single-Haushalte,bzw.die Zahlen der alleinerziehenen Mütter+Väter heute und vor 40 Jahren an.
Und wie ich schon sagte entweder ein generelles Verkausverbot am Sonntag inkl.Bäcker,Apotheken,Floristen,Tankstellen,etc.pp oder wir sollten die öffnet so akzeptieren Stunden pro Jahr die die HN´er City öffnet akzeptieren! -
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Lups
am 10.02.2013 09:47 Uhr
Guen, extra für Sie.....
Stimmt genau und daran kommt auch der Einzelhandel nicht vorbei und muss sich darauf einstellen.Zitat von guenIst es nicht auch so, dass bezüglich des Freizeitverhaltens deutliche Unterschiede zwischen der heutigen und der vorherigen Generation bestehen.Zitat von guenMeine Sorge liegt darin, dass durchaus vernünftige Errungenschaften für den Schutz der Arbeitnehmer und ihrer Familien immer weiter auf dem Kommerzaltar geopfert werden
1. Wäre der Wunsch bei der Bevölkerung nicht da, würden solche Aktionen auch nicht stattfinden (die Alternative sind Internet oder siehe dagenbach)
2. trolli hat es x-mal beschrieben, dass Sie und Henschel die Tatsache ignorieren, dass es im Freizeitbereich schon viele Branchen gibt, wo es Sie scheinbar nicht interessiert, was mit den Arbeitnehmern und deren Familien ist, wenn sie Sonntags arbeiten (übrigens muss bei Stimme.de jetzt auch so ein "armer" Tropf arbeiten und aufpassen, weil wir am Sonntag im Forum surfen).
3. Die Realität ist, dass die Menschen die verkaufsoffenen Sonntage sehr gerne nutzen und es ist eine Frechheit, diese so hinzustellen, dass sie das nur tun weil sie alle von der Werbebranche "manipuliert" wurden und daher.....(hört sich ja schon fast nach schonath an!)
Zitat von henschelDies ändert aber nichts daran, dass unsere Gesellschaftsordnung immer mehr eine Geisel des Kommerz wird! Wie weit wollen wir uns diesem noch weiter unterordnen?!
Dieses obliegt jedem Einzelnen von uns ...die Bevölkerung sind diejenigen die den Einzelhandel am Laufen halten... entweder es wird darauf eingegangen oder es werden von jedem Einzelnen Möglichkeiten gesucht und gefunden...wir sind keine Geiseln...! Wir sind hier auch nicht im Kindergarten, wo man erwachsenen Menschen sagen muss was sie dürfen und was nicht oder wie "unmoralisch" sie sich benehmen, wenn sie Freude daran haben und es genießen am Sonntag einkaufen zu können.
Ach und übrigens guen: Ich hatte eine berufstätige Mutter und sie wär mit Sicherheit sehr glücklich darüber gewesen, wenn sie mal in aller Ruhe am Sonntag hätte einkaufen können!! -
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henschel
am 10.02.2013 13:16 Uhr
@Lups Frechheit?!
Vom Grundsatz muss ich Ihnen sogar recht geben!
Nur, wenn dem Bürger suggeriert wird, er kann alles bekommen ohne irgendwelche Konsequenzen, dann muss man sich nicht wundern, wenn hiervon massenweise Gebrauch gemacht wird!
Ich denke die Hauptherausforderung ist, wie bei diesem Thema auch, wir sollten wenigstens uns nicht in die eigene Tasche immer wieder lügen und dann wundern, wenn wir immer eine größere soziale Schieflage bekommen und viele Menschen zunehmend Stress haben, trotz entspannten Einkauf an einem Sonntag!Das zum Thema Ignoranz gegenüber dem Hamster-Rad-Effekt! -
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Lups
am 10.02.2013 13:33 Uhr
....und wir reden hier über erwachsene Menschen und Selbstverantwortung!!!
Wenn jemand meint, sich über beide Ohren verschulden zu müssen liegt es einzig und alleine in dessen Verantwortung und es ist billig, dafür... wem auch immer die Schuld in die Schuhe schieben zu wollen.
Ansonsten unterstellen Sie diesen Menschen Dummheit und das ist Anmaßung!! -
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henschel
am 10.02.2013 15:31 Uhr
@Lups das war jetzt aber nicht das Thema!
Es geht darum, dass von offizieller Seite der Bürgerschaft regelrecht unterschlagen wird, was für Konsequenzen, z.B. verkaufsoffene Sonntage haben und logischerweise, dann davon reger Gebrauch gemacht wird!
Nochmals obwohl nun schon seid Jahren man Sonntags entspannt einkaufen kann, haben die Menschen immer mehr das Gefühl absolut gestresst zu sein?! -
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dagenbach
am 09.02.2013 18:15 Uhr
Auch wenn..
...ich mich nicht entsinnen kann, daß ich jemals an einem verkaufsoffenen Sonntag eingekauft hätte, so ist es doch so, daß diese Tage vom Einzelhandel im Wesentlichen dazu da sind, damit sie sich den Kunden außerhalb des Alltagsstresses präsentieren und diese in Ruhe sich vom Angebot überzeugen lassen können.
Ich könnte die Aufregung darüber verstehen, wenn es nicht andere Städte, besonders solche mit "grüner Wiese" gäbe, die das rund um Heilbronn auch betreiben.
Es läßt sich ja ganz bequem mit der Stadtbahn ein Ausflug nach Karlsruhe machen und im Tammer Feld kann man auch mal den Sonntag totschlagen, nicht wahr?
Oder ist alles nur der Neidkomplex auf die eigene Stadt? -
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henschel
am 09.02.2013 18:36 Uhr
Herr Dagenbach hier machen Sie es jetzt sich aber sehr einfach!
Wir haben schon begriffen, dass dies der Trend der Zeit ist und praktisch Städte genötigt sind zu reagieren. Dies ändert aber nichts daran, dass unsere Gesellschaftsordnung immer mehr eine Geisel des Kommerz wird! Wie weit wollen wir uns diesem noch weiter unterordnen?!
Schlimm genug, daß es so ist, deswegen muss ich es aber nicht noch bejubeln und u.U. sogar noch fördern! -
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trolli1
am 09.02.2013 18:39 Uhr
@dagenbach
Herr Dagenbach,
die die hier so vehement dagegen sind,sind nachher die ersten die entrüstet auf den "Putz" hauen würden wenn der Florist am Totensonntag oder der Bäcker um die Ecke Sonntags nicht mehr zur Verfügung stehen würden.
Zumal spez.unser Henschel,und das hat er hier wieder eindrucksvoll bewiesen,so und so keine Ahnung vom EH hat!
Wie ich schon vorher erwähnte hier versuchen sich wieder ein paar Dauernörgler mit bewussten Falschaussagen zu profilieren! -
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dagenbach
am 09.02.2013 22:19 Uhr
Lieber Herr Henschel,
wer bewundert es denn?
Es ist nun mal einfach so, wie es ist und so ist die Gesetzeslage. Die ändern aber nicht wir in Heilbronn. Und es ist einfach eine Heuchelei, in Heilbronn den Kirchgang vorzuschieben, wo der Sonntagmorgen garnicht genehmigt wird und andererseits in Wallfahrtsorten jeder Sonntag Sonntagsverkauf ist - pecunia non olet! Und genauso heuchlerisch ist es, sich dann sonntags von anderen dienstbaren Geistern bedienen zu lassen.
Ganz bestimmt gibt es Sonntags weder linke Parteitage noch Gewerkschaftskongesse - oder wie oder was? Und montags fällt die Zeitung aus, es war ja vorher Sonntag.
Unser Einzelhandel ist mir mehr wert, als der in Karlsruhe oder im Tammer Feld. -
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henschel
am 09.02.2013 22:46 Uhr
Bewundert wird es von den Befürwortern des verkaufsoffenen Sonntags!
Das mit dem Parteitagen und sonstigen Kongressen ist jawohl eine andere Baustelle, so wie eben auch Turnerfeste und dergleichen mehr!
Es geht hier darum was bringen uns diese Verkäufe am Sonntag, wie schon erwähnt, unterm Strich eher weniger als mehr!
Oder soll es jetzt heißen, wegen der bestehenden Gesetzeslage sind wir nun gezwungen auch diese Veranstaltungen zu betreiben?! Nochmals wie weit wollen wir uns dem golden Kalb unterwerfen?! -
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dagenbach
am 10.02.2013 09:09 Uhr
Irrtum
Es wird weder bewundert noch ist es eine andere Baustelle. Erstens müssen massenhaft Leute dafür arbeiten, damit Parteitage und Kongresse stattfinden können und zweitens wäre es im Heilbronner Gemeinderat gar kein Thema, wenn die Verbände nicht von ihrem Recht gebrauch machen würden, dieses zu beantragen um nicht hinter anderen Städten herzuhinken. Ihre richtige Adresse wäre also der Gesetzgeber.
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henschel
am 10.02.2013 13:08 Uhr
Irrtum?!
Es dürfte wohl ein Unterschied sein, ob wir von einem Turnerfest, Kirchentag und dergleichen mehr schreiben oder Kommerz oder soll das jetzt auch noch gleich gesetzt werden?!
Mir ist auch nicht bekannt, dass der Gesetzgeber vorgeschrieben hat, dass es verkaufsoffene Sonntage geben muss?!
Nichtsdestotrotz aber allen einen schönen, sonnigen und winterlichen Sonntag! -
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trolli1
am 10.02.2013 16:09 Uhr
@dagenbach un Lups
Es ist doch einfach so das unser Dauernörgler hier kein Problem hat sich Sonntags Brötchen zu holen,Zeitung zu lesen,Blumen zu kaufen,ein Restaurant zu besuchen,zu tanken,Parteitage und Feste zu besuchen,etc.pp.
Sonntagsarbeit ist für ihn überall dort i.O. wo er sie fleißig nutzt.Da wird dann auch interessanterweise nicht von Ausbeutung,goldenem Kalb,Hamsterrad-Effekt,oder ähnlichem Blödsinn geschrieben.
Allerdings dort wo er sich dann meint einmal mehr als "Retter der entrechteten" profilieren zu können hebt er wie so oft mahnend seinen Finger.
Diese Diskussion zeigt doch nur einmal mehr wo es in unserer Gesselschaft zur Zeit tatsächlich krankt.Es gibt eine kleine Anzahl von Heuchlern die lautstark versuchen die Moralkeule zu schwingen um Ihre Profilneurosen auszuleben!
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